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Auerhahn tot

Totsignal aus der Kategorie Totsignale · englisch Dead Capercaillie

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„Auerhahn tot“ gehört zu den Totsignale des Jagdhorns. Die Totsignale erweisen dem erlegten Wild die letzte Ehre. Für jede Wildart gibt es ein eigenes Signal, das am Ende des Jagdtages beim Verblasen der Strecke erklingt. Sie zählen zu den festlichsten Stücken des jagdlichen Brauchtums und benennen die Wildart, die auf der Strecke liegt.

Bedeutung und Verwendung

„Auerhahn tot“ ist das Totsignal für den erlegten Auerhahn. Als Verfasser wird Reinhold Stief (1934–1992) genannt, ein Oberstudienrat, von dem mehrere Signale und Vortragsstücke der Sammlung stammen — darunter auch „Raubwild tot“ und das Vortragsstück „Waidmannsheil“.

Der Auerhahn ist das größte heimische Raufußhuhn und gehört zum Federwild. Kennzeichnend ist die Balz im Frühjahr: Der Hahn balzt vom Baum oder am Boden mit einer festen Lautfolge aus Knappen, Trillern, Hauptschlag und Schleifen. Während des Schleifens hört er für Sekunden schlecht — daher das überlieferte Anspringen des Auerhahns, bei dem der Jäger sich nur in diesen Augenblicken nähert.

Auerwild ist in Deutschland und Österreich vielerorts stark zurückgegangen und dort ganzjährig geschont; wo überhaupt bejagt wird, richtet sich das nach Landesrecht.

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Jagdsignale hören und lernen – die App

„Auerhahn tot“ und alle weiteren Signale lassen sich in der App anhören – beliebig oft, auch offline im Revier. Dazu ein Prüfungstrainer, der abfragt, bis es sitzt.

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