Jagdsignale

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Jagdlexikon

1.213 Begriffe der Jägersprache – verständlich erklärt, von Aalstrich bis Zeichen. Zum Nachschlagen im Revier und zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung.

Häufig nachgeschlagen

Drossel

Jägersprachlicher Ausdruck für die Luftröhre des Schalenwildes. Der Begriff begegnet vor allem beim Aufbrechen und bei der Arbeit mit Hunden – ein Hund, der Wild an der Kehle zu Boden bringt, zieht es an der Drossel nieder. Nicht zu verwechseln mit dem Singvogel gleichen Namens.

Absprung

Die Stelle, an der das Wild mit den Hinterläufen kraftvoll abdrückt – etwa beim Sprung über ein Hindernis oder bei plötzlicher Flucht. Für den Fährtenleser ist der Absprung gut erkennbar, weil sich die Schalen dabei tiefer eindrücken und der Boden aufgeworfen wird.

Nase

Die Nase des Jagdhundes und zugleich sein Geruchssinn. Von einem Hund mit guter Nase spricht man, wenn er Fährten sicher aufnimmt und hält – die entscheidende Eigenschaft bei der Nachsuche. Beim Schalenwild heißt das entsprechende Organ Windfang.

Sicherung

Die Vorrichtung, die eine Schusswaffe gegen ungewolltes Auslösen blockiert; auch Fallen besitzen eine Sicherung. Der sichere Umgang damit gehört zu den Grundlagen der Waffenhandhabung und ist fester Bestandteil der Jägerprüfung.

Treiben

Ein abgegrenzter Revierteil, der bei der Treibjagd von Treibern durchgegangen wird – und zugleich der Vorgang selbst. Beginn und Ende werden mit dem Jagdhorn angezeigt: Anblasen des Treibens eröffnet, Das Ganze beendet es.

durchbrechen

Wild flüchtet durch die Treiberwehr aus dem Treiben heraus, statt den Schützen zuzulaufen. Häufige Ursachen sind zu weit auseinanderstehende Treiber oder zu viel Unruhe – das Treiben verliert dadurch deutlich an Erfolg.

Zum Anhören: die App

Die Begriffe stehen auch in der App – zusammen mit 68 Jagdhornsignalen und 31 Tierstimmen zum Anhören.

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