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Krähe
Die Krähe ist ein Rabenvogel und gehört jagdlich zum Federwild. Gemeint ist meist die Aaskrähe, die in Mitteleuropa in zwei Unterarten auftritt: der ganz schwarzen Rabenkrähe im Westen und der grau-schwarzen Nebelkrähe im Osten. Beide sind untereinander fruchtbar; im Überlappungsgebiet kommen Mischformen vor. Krähen sind außerordentlich anpassungsfähig, gesellig und lernfähig. Außerhalb der Brutzeit sammeln sie sich zu großen Schlafgemeinschaften. Jagdlich sind sie umstritten. Als Gelegeräuber können sie in Niederwildrevieren und in Wiesenbrütergebieten erheblichen Druck auf Bodenbrüter ausüben; ob eine Bejagung die Beutegreiferdichte tatsächlich senkt, wird fachlich unterschiedlich beurteilt. Der Umgang ist je nach Bundesland verschieden geregelt — von der Jagdzeit bis zur Zulassung nur über Ausnahmegenehmigungen. Der Ruf ist das bekannte, raue Krächzen, das je nach Zusammenhang als Warnung, Kontaktruf oder beim gemeinsamen Hassen auf einen Beutegreifer eingesetzt wird. Genau dieses Hassverhalten macht sich die Lockjagd mit dem Uhu-Attrappen und der Krähenlockjagd von der Hütte aus zunutze.
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