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Jagdhund und Nachsuche
Ohne Hund keine ordentliche Jagd: Vom Appell über Behang, Fährtenlaut und Schweißarbeit bis zum Verlorenbringen hat die Arbeit mit dem Jagdhund einen eigenen Wortschatz. Diese Seite erklärt die Begriffe rund um Jagdhund, Ausbildung und Nachsuche – fürs Revier und die Jägerprüfung.
abhalsen
Das Abnehmen der Halsung, also des Halsbandes, beim Jagdhund. Der Hund wird abgehalst, bevor er zur freien Arbeit geschnallt wird, damit er in dichter Deckung nicht hängen bleibt. Das Gegenstück ist das Anhalsen.
anhalsen
Das Anlegen der Halsung, also des Halsbandes, beim Jagdhund. Angehalst wird der Hund geführt oder am Riemen gearbeitet; vor dem Schnallen zur freien Suche wird er wieder abgehalst.
anschießen
Das Verwunden von Niederwild durch einen Schuss. Ein angeschossenes Stück muss unverzüglich nachgesucht werden. Wird Hochwild verwundet, spricht der Jäger vom Anschweißen; beide Fälle verpflichten aus Tierschutzgründen zur Nachsuche.
anschneiden
Das Anfressen eines erlegten Stückes Wild durch Hund oder Raubwild. Beim Jagdhund gilt das Anschneiden als schwerer Fehler und führt bei Prüfungen in der Regel zum Ausschluss; das Wild ist unversehrt zu bringen oder zu verweisen.
anschweißen
Das Verwunden von Hochwild durch einen Schuss; das getroffene Stück schweißt, verliert also Blut. Beim Niederwild spricht man dagegen vom Anschießen. Jedes angeschweißte Stück ist mit einem brauchbaren Schweißhund nachzusuchen.
anzeigen
Das Verhalten des Jagdhundes, mit dem er den Jäger auf Wild oder Schweiß aufmerksam macht, etwa durch Vorstehen, Verweisen oder Lautgeben. Wie ein Hund anzeigt, hängt von Rasse, Ausbildung und jagdlicher Aufgabe ab.
Appell
Der Gehorsam des Hundes und des Beizvogels. Guter Appell bedeutet, dass das Tier auch auf Entfernung und bei Ablenkung zuverlässig folgt – bei Jagdhunden ist er Voraussetzung für jede Brauchbarkeitsprüfung.
apportieren
Das Bringen von geschossenem Wild oder Gegenständen zum Hundeführer durch den Jagdhund. Das Apportieren gehört zur Arbeit nach dem Schuss und wird bei Jagdhundeprüfungen verlangt; das Wild ist dabei unversehrt auszugeben.
ausgeben
Das Loslassen des apportierten Wildes oder Gegenstandes durch den Hund auf Kommando des Führers. Sauberes Ausgeben ohne Zögern und ohne Knautschen gehört zum korrekten Apportieren und wird bei Jagdhundeprüfungen verlangt.
Bail
Das Stellen eines kranken Stückes durch den Schweißhund, wobei der Hund das Stück mit anhaltendem Standlaut bindet; auch die so entstandene Stellsituation heißt Bail („im Bail stehen“).
Behang
Die herabhängenden Ohren der Jagdhunde. Auch hier trennt die Jägersprache sauber: Der Hund hat Behang, das Schalenwild Lauscher, der Hase Löffel und das Schwarzwild Teller.
blenden
Das Vorstehen des Jagdhundes, ohne dass er tatsächlich Wildwitterung hat. Blenden gilt beim Vorstehhund als Fehler und ist vom echten Vorstehen ebenso zu unterscheiden wie vom Blinken, bei dem der Hund gefundenes Wild absichtlich verleugnet.
blinken
Ein Fehler des Jagdhundes: Er hat das Wild gefunden, verleugnet es aber absichtlich und zeigt es seinem Führer nicht an. Blinken gilt als schwerwiegender Wesensfehler und ist vom Blenden zu unterscheiden, dem Vorstehen ohne Witterung.
bringen
Das Apportieren geschossenen Wildes durch den Jagdhund. Der brauchbare Hund bringt das Stück zügig zu seinem Führer und gibt es korrekt aus. Das Verlorenbringen, also das selbstständige Finden und Bringen nicht gesehenen Wildes, ist Bestandteil vieler Jagdhundeprüfungen.
changieren
Ein Fehler des Schweißhundes: Er verlässt die angefallene Fährte oder Spur und nimmt eine andere auf. Bei der Nachsuche kann Changieren, etwa das Überwechseln auf eine frische gesunde Fährte, den Erfolg kosten; feste Fährtentreue ist deshalb ein zentrales Zuchtziel.
durchschlagen
Das vollständige Durchdringen des Wildkörpers durch die Kraft des Geschosses. Beim Durchschuss entstehen Einschuss und Ausschuss; der Ausschuss liefert meist deutlichen Schweiß am Anschuss und erleichtert damit eine etwaige Nachsuche.
Einschuß
Die Stelle, an der das Geschoss in den Wildkörper eingedrungen ist. Einschuss und Ausschuss geben zusammen mit Schweiß und Schnitthaar am Anschuss Aufschluss über den Sitz des Treffers und steuern die Nachsuche.
Fangschuß
Der Schuss auf kurze Entfernung, mit dem angeschweißtes oder krankes Wild getötet wird. Als Gebot der Weidgerechtigkeit beendet er das Leiden des Stückes rasch, etwa am Ende einer Nachsuche; mit der blanken Waffe wird das Stück dagegen abgefangen.
Franse
Das lange Haar am Behang des Jagdhundes. Fransen treten bei langhaarigen Rassen wie Settern oder Wachtelhunden auf und zählen zu den rassetypischen Merkmalen, die bei der Formbewertung des Hundes beurteilt werden.
Halsung
Das Halsband des Jagdhundes. In der Jägersprache spricht man ausschließlich von der Halsung. An ihr werden je nach Einsatz Bringsel, Glocke oder Ortungsgerät befestigt.
hetzen
Eine frühere Art, Wild mit Hunden zu jagen, um es zu stellen oder vor die Schützen zu bringen. Die Hetzjagd ist nach deutscher Jagdgesetzgebung verboten; davon abzugrenzen ist die erlaubte Arbeit lauter Jagdhunde bei Stöber- und Drückjagden.
Kippohr
Das Ohr des Hundes, dessen Spitze nach vorn überhängt. Es steht zwischen dem aufrechten Stehohr und dem vollständig herabhängenden Behang; typisch ist das Kippohr etwa bei Terriern.
knautschen
Ein Fehlverhalten des Jagdhundes beim Apportieren: Das gebrachte Wild wird zu stark im Fang gedrückt. Knautschen entwertet das Wildbret und gilt auf Prüfungen als Mangel; im schlimmeren Fall geht es in das Anschneiden über.
Kugelschlag
Der dumpfe Schlag, der unmittelbar nach dem Schuss zu hören ist, wenn die Kugel den Wildkörper trifft. Der Kugelschlag ist ein wichtiges Schusszeichen: Zusammen mit dem Zeichnen des Wildes hilft er, den Treffersitz zu beurteilen.
Leithund
Ein Jagdhund, der zum Bestätigen des Hirsches eingesetzt wird. Der am langen Leitseil geführte Hund arbeitet leise auf der gesunden Fährte und zeigt an, wo der Hirsch steckt; historisch gilt der Leithund als Vorläufer des heutigen Schweißhundes.
markieren
Der Jagdhund zeigt Wild durch gespannte Körperhaltung an; daneben markieren Wild und Hunde ihr Revier mit Urinspritzern. Beim Vorstehhund geht das Markieren in das feste Vorstehen vor dem Wild über.
Meute
Die Gesamtheit der zur Jagd eingesetzten Hunde, die gemeinsam geführt werden. Meuten kommen vor allem bei der Parforce- und der Schleppjagd zum Einsatz; der einzelne Hund geht in der Gruppe auf, die geschlossen hinter dem Piqueur arbeitet.
nachhängen
Der Jäger folgt mit dem am Riemen geführten Schweißhund einer gesunden oder kranken Fährte. Das Nachhängen dient der Übung und Prüfung des Hundes ebenso wie der ernsten Nachsuche auf krankgeschossenes Wild.
Nachsuche
Die Suche nach einem krankgeschossenen Stück Wild, in der Regel mit dem Schweißhund. Sie beginnt am Anschuss, dessen Pirschzeichen Hinweise auf den Treffersitz geben, und ist ein Gebot der Waidgerechtigkeit.
Nase
Die Nase des Jagdhundes und zugleich sein Geruchssinn. Von einem Hund mit guter Nase spricht man, wenn er Fährten sicher aufnimmt und hält – die entscheidende Eigenschaft bei der Nachsuche. Beim Schalenwild heißt das entsprechende Organ Windfang.
niederziehen
Ein Jagdhund bringt ein Stück Schalenwild zu Boden, indem er es an der Drossel – der Luftröhre – packt. Das kommt vor allem bei der Nachsuche auf krankes Wild vor, wenn scharfe Hunde das Stück stellen.
Quersuche
Die planvolle Suche des Vorstehhundes, der das Gelände vor dem Jäger in stetigem Hin und Her absucht. Idealerweise quert der Hund dabei den Wind, um Witterung aufzunehmen; die Quersuche ist Bestandteil jagdlicher Brauchbarkeits- und Zuchtprüfungen.
quittieren
Ein getroffenes Stück Wild quittiert den Schuss, wenn es den Treffer durch sein Verhalten anzeigt — gleichbedeutend spricht man vom Zeichnen. Aus der Art des Zeichnens schließt der Jäger auf den Treffersitz und plant danach die Nachsuche.
Riemen
Die lederne Leine zum Führen des Jagdhundes. Der lange Schweißriemen dient der Nachsuche: Bei der Riemenarbeit folgt der angeleinte Hund der Schweißfährte des kranken Stückes.
Riemenarbeit
Das Ausarbeiten einer Schweißfährte oder -spur mit dem am Riemen geführten Jagdgebrauchshund. Sie ist die klassische Form der Nachsuche und beginnt am Anschuss; erst wenn das kranke Stück nicht verendet gefunden wird, wird der Hund geschnallt und zur Hetze eingesetzt.
Rotfährte
Eine andere Bezeichnung für die Schweißfährte, also die Fährte eines krankgeschossenen Stückes, auf der sich Schweiß befindet. Sie ist die Arbeitsgrundlage des Schweißhundes bei der Nachsuche und beginnt am Anschuss.
Schleppe
Eine künstlich gelegte Duftspur, für die ein Balg oder erlegtes Wild über den Boden gezogen wird. Auf der Schleppe wird der Jagdhund ausgebildet und geprüft, etwa bei der Haar- und Federwildschleppe. Im Unterschied zur Schweißfährte stammt sie nicht von krankem Wild.
schnallen
Das Lösen des Jagdgebrauchshundes vom Riemen. Bei der Nachsuche wird der Hund geschnallt, wenn das kranke Stück auf der Riemenarbeit nicht gefunden wird und der Hund es frei hetzen und stellen soll.
Schnitthaar
Die Haare, die das eindringende Geschoss vom Wildkörper abtrennt und die an der Anschussstelle liegen. Als Pirschzeichen sind Schnitthaare prüfungsrelevant: Menge, Farbe und Beschaffenheit geben wichtige Hinweise auf den Sitz des Treffers und damit auf die Nachsuche.
Schußzeichen
Alle optisch und akustisch wahrnehmbaren Zeichen, die beim Wild nach dem Erhalt des Geschosses auftreten — etwa Kugelschlag, Zeichnen des Wildes, Lautäußerungen und Pirschzeichen. Sie zeigen den Sitz des Schusses an und bestimmen das weitere Vorgehen bei der Nachsuche.
Schweiß
Das Blut von Wild und Jagdhund, sobald es aus dem Körper austritt. Farbe und Beschaffenheit des Schweißes am Anschuss geben Hinweise auf den Sitz des Treffers: Heller, blasiger Lungenschweiß unterscheidet sich deutlich von dunklem Leberschweiß.
Schweißarbeit
Die Arbeit des Hundes auf der Schweißfährte eines beschossenen Stückes Schalenwild. Sie ist der Kern jeder Nachsuche und wird meist am langen Schweißriemen geleistet; speziell dafür eingearbeitete Hunde sind die Schweißhunde.
schweißen
Das Bluten des Wildes, also das Austreten von Schweiß aus dem Wildkörper. Ein Stück, das nach dem Schuss schweißt, hinterlässt eine Schweißfährte, auf der die Nachsuche mit dem Hund ansetzt.
Schweißfährte
Die kranke Fährte eines angeschweißten Stückes Schalenwild, in der oder neben der sich Schweiß findet. Auf ihr arbeitet der Hund bei der Nachsuche; für Prüfung und Übung wird sie als künstliche Schweißfährte angelegt.
Schweißhalsung
Die breite, nicht würgende Halsung mit drehbarem Wirbel, an der der Schweißriemen eingehängt wird. Der Wirbel verhindert das Verdrehen des Riemens bei der Schweißarbeit und erlaubt dem Hund ruhiges, konzentriertes Arbeiten mit tiefer Nase.
Schweißhund
Hunderassen, die speziell für die Nachsuche auf der Schweißfährte gezüchtet und eingearbeitet sind — klassisch der Hannoversche Schweißhund und der Bayerische Gebirgsschweißhund. Sie kommen vor allem bei schwierigen Nachsuchen auf krankes Schalenwild zum Einsatz.
Schweißriemen
Der lange Riemen aus gefettetem Leder, meist sieben bis zwölf Meter, an dem der Hund auf natürlicher und künstlicher Schweißfährte arbeitet und geführt wird. Er wird an der Schweißhalsung eingehängt und verbindet Führer und Hund bei der Riemenarbeit.
Spurlaut
Der Hetzlaut des Hundes auf der Spur, ohne dass er Sichtkontakt zum Wild hat. Spurlaut ist etwa bei Bracken und Stöberhunden erwünscht; abzugrenzen sind der Sichtlaut am eräugten Wild und der Standlaut am gestellten Stück.
Standlaut
Der Laut, den ein Jagdgebrauchshund gibt, wenn er ein Stück Wild gestellt hat. Er zeigt dem Führer den Standort des Stückes an, etwa bei der Nachsuche; vorher gibt der Hund Spur- oder Sichtlaut.
stellen
Eine Falle wird zum Fang vorbereitet; daneben veranlasst ein Jagdgebrauchshund starkes oder wehrhaftes Wild zum Stehenbleiben. Das gestellte Stück verbellt der Hund mit Standlaut, bis der Hundeführer herankommt.
Suche
Das planmäßige Absuchen des Geländes durch den Jagdgebrauchshund nach Wild. Vor allem beim Vorstehhund ist die weiträumige, systematische Suche im Feld eine zentrale Prüfungsdisziplin; findet der Hund Wild, zeigt er es durch Vorstehen an.
totverbellen
Das Herbeirufen des Jägers durch anhaltendes Bellen, wenn der Hund bei der Nachsuche das verendete Stück Schalenwild gefunden hat. Der Totverbeller bleibt beim Stück; der Totverweiser kehrt dagegen zum Jäger zurück und führt ihn hin.
überhetzen
Wenn einem Hetzhund die Kräfte versagen beziehungsweise wenn Hetzhunde Wild weit über das Treiben hinaus hetzen. Beides gilt es zu vermeiden: Der Hundeführer muss die Kondition seiner Hunde kennen und sie rechtzeitig abrufen.
verdrossen
Ein Hund, der plötzlich keine Lust zur Arbeit oder zur Suche zeigt, arbeitet verdrossen. Ursachen können Überforderung, Ermüdung oder Fehler in der Führung sein; das Gegenteil ist der passionierte, mit Arbeitsfreude jagende Hund.
verlorenbringen
Das selbstständige Finden und Apportieren von verloren gesuchtem Wild durch den Hund. Das Verlorenbringen ist ein zentrales Prüfungsfach der Jagdgebrauchshunde; es verbindet die Verlorensuche mit dem sauberen Apport zum Führer.
verludern
Geschossenes Wild, das nicht gefunden wird, verkommt und verwest – es verludert. Eine sorgfältige Nachsuche ist daher weidmännische Pflicht; bereits verludertes Wild wird verlocht, also vergraben.
verweisen
Der Hund macht den Jäger auf etwas aufmerksam, etwa auf Schweiß, Schnitthaar oder das gefundene Stück. Beim Totverweisen führt er den Jäger gezielt zum verendeten Wild; auch der Schweißhund verweist Pirschzeichen auf der Fährte.
vorgreifen
Das Bogenschlagen mit dem Schweißhund, wenn die Fährte verloren wurde: Der Hundeführer greift vor, um die Fährte weiter vorn von neuem zu finden. Das Vorgreifen gehört zum Handwerkszeug jeder schwierigen Nachsuche.
vorstehen
Die bewegungslose, angespannte Haltung des Hundes, mit der er anzeigt, dass unmittelbar vor ihm Wild in der Deckung steckt. Das Vorstehen ist das namensgebende Merkmal der Vorstehhunde; oft hebt der Hund dabei einen Vorderlauf.
Vorsuche
Die frühere Bezeichnung für das Bestätigen des Rotwildes mit dem Jagdhund. Dazu diente der am Riemen geführte Leithund, mit dem vor der Jagd geprüft wurde, ob der Hirsch im Einstand steckt.
weidwund
Ein Stück Wild, das einen Schuss durch die Gescheide, also die Bauchorgane, erhalten hat. Weidwunde Stücke zeichnen häufig mit Krümmen und flüchten oft weit; die Nachsuche wird üblicherweise erst nach längerer Wartezeit mit dem Schweißhund begonnen.
Wildfolge
Eine mit dem Reviernachbarn getroffene Vereinbarung, die die Nachsuche krankgeschossenen Wildes über die Reviergrenze hinaus gestattet. Sie dient dem Tierschutz; Form und Pflichten der Wildfolge sind je nach Bundesland unterschiedlich geregelt.
Wundbett
Die Stelle, an der sich ein krankes, beschossenes Stück Wild niedertut. Im Wundbett finden sich oft Schweiß und Haare, die Aufschluss über den Sitz des Schusses geben; wird das Stück dort hochgemacht, flüchtet es weiter.
zeichnen
Das Wild quittiert den Treffer je nach Sitz des Schusses mit besonderem Verhalten oder besonderer Bewegung. Zusammenbrechen, Hochsteigen oder Krümmen zeigen dem Schützen den Sitz des Schusses an und sind eine wichtige Grundlage für die anschließende Nachsuche.
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