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schnallen

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde vor

Das Lösen des Jagdgebrauchshundes vom Riemen. Bei der Nachsuche wird der Hund geschnallt, wenn das kranke Stück auf der Riemenarbeit nicht gefunden wird und der Hund es frei hetzen und stellen soll.

In der Praxis

Geschnallt heißt: vom Riemen gelöst. Bei der Nachsuche ist das kein Anfang, sondern eine Entscheidung — und sie fällt spät. Zuerst wird am Riemen gearbeitet; geschnallt wird, wenn das kranke Stück vor dem Hund hoch wird oder die Zeichen erkennen lassen, dass die Riemenarbeit in eine notwendige Hatz übergehen muss.

Zum planlosen Freisuchen wird nicht geschnallt. Der Hund muss dafür geeignet sein: zuverlässig laut, wildscharf, schnell und ausdauernd genug, mit Orientierung und mit Gehorsam genug, um zurückzukommen. Spur- oder Fährtenlaut allein genügt dafür nicht.

Die Gefahren gehören zur Entscheidung. Straßen, Bahnlinien und Gewässer liegen selten dort, wo es passt; Verleitungen auf gesundes Wild kosten den Hund und die Fährte; ein gestelltes Stück Schwarzwild kann ihn schwer verletzen. Deshalb trifft die Entscheidung der erfahrene Nachsuchenführer — mit vorbereitetem Fangschuss und einem Weg zum gestellten Stück.

Verwandte Begriffe

Riemenarbeit Nachsuche stellen Riemen hetzen lösen

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