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Riemen
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde vor
Riemen ist die jagdsprachlich-traditionelle Bezeichnung für eine Leine des Jagdhundes, ohne heute ein bestimmtes Material festzulegen. Der Schweißriemen ist die lange Führverbindung, an der der Hund bei der Nachsuche eine Wundfährte ausarbeitet.
In der Praxis
Leine ist der allgemeine Oberbegriff, Riemen die jagdlich-traditionelle Bezeichnung — besonders in Zusammensetzungen wie Schweißriemen. Ein bestimmtes Material legt das Wort heute nicht mehr fest: „ledern“ ist die überlieferte Ausführung, nicht die Definition.
Gebräuchlich sind Leder, Polyamid, gummiertes Gewebe und Biothane. Entscheidend sind Griffigkeit bei Nässe, geringe Geräuschentwicklung, Bruchfestigkeit und Beschläge, die zum Einsatz passen. Gut gepflegtes Leder ist geräuscharm und wird durch den Gebrauch geschmeidig; Biothane nimmt kaum Wasser auf und wird deshalb bei Nässe nicht merklich schwerer.
Unterschieden wird nach Länge und Zweck. Die Führleine ist kurz und dient dem kontrollierten Führen bei Fuß, auf Wegen, am Stand oder vor dem Schnallen. Die längere Feldleine gibt bei Ausbildung und Gehorsamsarbeit größeren Radius; sie ist funktional eine Schlepp- oder Kontrollleine und gerade kein Schweißriemen. Seine übliche Länge, die unterschiedlichen Endausführungen und die Führungstechnik stehen unter dem eigenen Stichwort.
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