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Nase
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde vor
Die Nase des Jagdhundes und zugleich sein Geruchssinn. Von einem Hund mit guter Nase spricht man, wenn er Fährten sicher aufnimmt und hält – die entscheidende Eigenschaft bei der Nachsuche. Beim Schalenwild heißt das entsprechende Organ Windfang.
In der Praxis
Die Nase ist das Werkzeug, an dem jede Nachsuche hängt. Die Riechleistung hat dabei durchaus anatomische und erbliche Grundlagen — beurteilt wird jagdlich aber der Gebrauch: Als gutnasig gilt ein Hund, der den Wind ausnutzt, Witterung früh aufnimmt, Gerüche sicher auseinanderhält und eine Fährte hält, statt sie zu verlieren.
Zwei Arbeitsweisen sind zu unterscheiden. Die Luftwitterung nimmt der Hund mit hoher Nase aus der Strömung auf — so findet er Wild, das querab steht. Die Bodenwitterung nimmt er dicht an der Fährte auf; „mit tiefer Nase arbeiten“ heißt genau das: ruhig, bodennah, Tritt für Tritt.
Bei der Riemenarbeit soll der Hund die Wundfährte ruhig und sicher ausarbeiten, also überwiegend bodennah. Ausschließlich tief gearbeitet wird deshalb nicht: Je nach Wind, Gelände und Witterung kontrolliert ein erfahrener Hund auch mit höherer Nase. Beim Schalenwild heißt das entsprechende Organ übrigens nicht Nase, sondern Windfang.
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