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Schalenwild

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde, Jagdrecht vor

Der Sammelbegriff für alles jagdbare Wild, das Schalen, also Hufe, trägt. Dazu zählen die Hornträger wie Gams-, Muffel- und Steinwild, die Geweihträger wie Rot-, Dam-, Sika- und Rehwild sowie das Schwarzwild. Die Schalen entsprechen den Klauen der Paarhufer.

In der Praxis

Der Name kommt von den Schalen — so heißen jagdsprachlich die beiden tragenden Klauen der Paarhufer. Schalenwild ist also das Wild, das auf Schalen geht. Dass nur Wiederkäuer dazuzählen, ist ein verbreiteter Irrtum: Das Schwarzwild gehört dazu, obwohl es nicht wiederkäut.

In Deutschland zählt § 2 Absatz 3 des Bundesjagdgesetzes zehn Arten auf: Wisent, Elch-, Rot-, Dam-, Sika-, Reh-, Gams-, Stein-, Muffel- und Schwarzwild. Wisent und Elch stehen also ausdrücklich darin, auch wenn man ihnen im Revier kaum begegnet.

Österreich besitzt neun Landesjagdgesetze; deshalb ist die rechtliche Artenliste landesabhängig. Wien zählt Rot-, Dam-, Sika-, Reh-, Gams-, Muffel- und Schwarzwild auf, Oberösterreich zusätzlich Stein- und Elchwild. Der Wisent erscheint in diesen landesrechtlichen Schalenwildlisten nicht. Über die Landesgrenze hinweg ist die Liste deshalb jedes Mal neu zu prüfen.

Verwandte Begriffe

Schalen Schwarzwild Rehwild Muffel Alpenländische Dachsbracke Hannoverscher Schweißhund

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