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Standlaut
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde vor
Standlaut gibt der Jagdhund an lebendem Wild, das sich gestellt hat oder von ihm gebunden wird. Er kann einsetzen, ohne dass zuvor Spur- oder Sichtlaut zu hören war.
In der Praxis
Standlaut gibt der Hund an lebendem Wild, das nicht weiterflüchtet, sondern sich stellt oder von ihm gebunden wird. Standlaut kann einsetzen, ohne dass zuvor eine hörbare Verfolgung stattgefunden hat; auf Spur- oder Sichtlaut muss er nicht folgen.
Sein Wert liegt beim gestellten kranken oder wehrhaften Stück. Er führt den Hundeführer akustisch zum Geschehen und warnt ihn vor dem unmittelbaren Wildkontakt. Für den Laut des Erdhundes vor Raubwild ist „Vorliegelaut“ der genauere Baujagdbegriff, auch wenn weiter gefasste Quellen ihn dem Standlaut zurechnen. Eindeutig abzugrenzen bleibt der Totverbeller: Er meldet ein verendetes Stück, und Totverbellen ist deshalb kein Standlaut.
Unerwünscht ist Laut ohne gestelltes Wild: Bellen an einer verlassenen Sasse etwa oder allgemeines Lautgeben am Schützenstand. Dort ist das Gegenteil gefragt — bei der Standruhe soll der Hund gerade schweigen.
▶ Aufnahme zu Standlaut anhören
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