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Schweißhund
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde vor
Hunderassen, die speziell für die Nachsuche auf der Schweißfährte gezüchtet und eingearbeitet sind — klassisch der Hannoversche Schweißhund und der Bayerische Gebirgsschweißhund. Sie kommen vor allem bei schwierigen Nachsuchen auf krankes Schalenwild zum Einsatz.
In der Praxis
Ein Schweißhund ist auf die Nachsuche spezialisiert — auf das Finden verletzten oder verendeten Schalenwildes, sei es nach einem Schuss, einem Verkehrsunfall oder einer anderen Verletzung. Zu den klassischen Schweißhundrassen zählen der Hannoversche Schweißhund und der Bayerische Gebirgsschweißhund; die FCI führt in derselben Sektion auch die Alpenländische Dachsbracke. Daneben arbeiten Bracken, Wachtelhunde, Teckel und andere Rassen erfolgreich auf der Wundfährte.
Was den Spezialisten ausmacht, ist die Fährtentreue über lange Zeit. Er kann die Wundfährte auch dann halten, wenn sie Stunden alt ist, über Wechsel anderer Stücke führt und der Schweiß längst versiegt ist — er arbeitet dann am Wundbett, an gedrücktem Bewuchs und an der Individualwitterung des Stückes. Zur Arbeit gehören neben der Riemenarbeit auch Hetze und Stellen.
Für den Schützen zählt vor allem, das Gespann früh zu rufen und den Anschuss unberührt zu lassen. Ein vertretener Anschuss kann Pirschzeichen zerstören und dem Gespann die Arbeit erheblich erschweren. Wer vorher weiß, wen er anruft, verliert im Ernstfall keine Zeit.
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