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Jägersprache mit I
6 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.
Imponierflug
In einzelnen älteren Jagdlexika eine andere Bezeichnung für den Kampfflug eines Beizvogels. Allgemein ornithologisch bezeichnet Imponierflug dagegen einen auffälligen Schau-, Balz- oder Reviermarkierungsflug und ist nicht mit einem Jagdangriff gleichzusetzen.
Infanterist
Die scherzhafte Bezeichnung für einen Fasan, der bei einem Treiben nicht auffliegt, sondern laufend am Boden zu entkommen versucht. Solche Läufer sind für die Schützen kaum zu bejagen und werden am ehesten von stöbernden Hunden hochgemacht.
Innehaben
Das Trächtigsein bei Hase, Kaninchen und dem niederen Haarraubwild. Beim Schalenwild heißt das trächtige Stück dagegen beschlagen, kurz vor dem Setzen bzw. Frischen hochbeschlagen.
Inselt
Das in der Körperhöhle an den inneren Organen liegende Fett des Schalenwildes, traditionell auch Talg oder Unschlitt genannt; der Ausdruck wird nicht für Schwarzwild gebraucht. Dessen Fett heißt in der Jägersprache Weiß.
Insiegel
Ein Fährtenzeichen des Rothirsches: feuchter Boden oder Schnee, der beim Ziehen des Stückes an den Schalen haften bleibt und später neben der Fährte abfällt. Dem Fährtenleser hilft es, Richtung und Alter der Fährte zu beurteilen.
Isegrimm
Die Fabelbezeichnung für den Wolf. Wie Reineke für den Fuchs oder Meister Lampe für den Hasen stammt der Name aus der mittelalterlichen Tierdichtung und lebt in der Jägersprache fort.
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