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Jägersprache mit Q
8 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.
Quäke
Ein Lockinstrument, das den Klagelaut des Hasen nachahmt, um den Fuchs anzulocken. Bei der Lockjagd auf den Fuchs ergänzt die Quäke das Mäuseln, das Nachahmen des Mäusepfiffs.
Quarthase
Ein etwa ein bis zwei Monate alter Junghase; eine heute wenig gebräuchliche Altersbezeichnung.
Quaste
Der bei älterem Schwarzwild am Pürzel erkennbare Haarbüschel. Die Quaste am Ende des Pürzels dient als Ansprechmerkmal für ältere Stücke; ähnlich hilft beim Keiler der sichtbare Pinsel bei der Geschlechtsansprache.
Querflinte
Eine doppelläufige Flinte, deren glatte Läufe nebeneinander angeordnet sind, auch Doppelflinte genannt. Sie unterscheidet sich von der Bockflinte mit übereinanderliegenden Läufen; als reine Flinte trägt sie im Gegensatz zur Büchse keine gezogenen Läufe.
Querreiter
Niederwild, das bei der Treibjagd breit, also quer, am Schützen vorbeikommt. Der Querreiter verlangt das richtige Vorhaltemaß beim Flintenschuss; er steht dem spitz von vorn oder hinten kommenden Wild gegenüber.
Quersuche
Die planvolle Suche des Vorstehhundes, der das Gelände vor dem Jäger in stetigem Hin und Her absucht. Idealerweise quert der Hund dabei den Wind, um Witterung aufzunehmen; die Quersuche ist Bestandteil jagdlicher Brauchbarkeits- und Zuchtprüfungen.
quittieren
Ein getroffenes Stück Wild quittiert den Schuss, wenn es den Treffer durch sein Verhalten anzeigt — gleichbedeutend spricht man vom Zeichnen. Aus der Art des Zeichnens schließt der Jäger auf den Treffersitz und plant danach die Nachsuche.
quorren
Die tiefe, quarrende Lautäußerung der Schnepfe bei der Balz. Beim abendlichen Schnepfenstrich sind das Quorren und das helle Puitzen zu hören; sie verraten dem Jäger den überfliegenden Vogel.
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