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Fasan
Der Fasan ist Federwild und die auffälligste Erscheinung im Niederwildrevier. Ursprünglich in Asien beheimatet, wurde er in Mitteleuropa seit dem Mittelalter eingebürgert und ist heute vielerorts fester Bestandteil der Feldflur. Das männliche Stück ist der Hahn, das weibliche die Henne. Der Hahn ist unverwechselbar: kupferrot glänzendes Gefieder, metallisch grüner Kopf, leuchtend rote Gesichtsrosen und ein sehr langer, gebänderter Stoß. Die Henne ist braun gesprenkelt und dadurch am Gelege hervorragend getarnt. Der Fasan bevorzugt eine gegliederte Feldlandschaft mit Hecken, Feldrainen und Deckung. Der Rückgang solcher Strukturen ist die Hauptursache für den Bestandsrückgang; wo Niederwildhege betrieben wird, profitiert er unmittelbar davon. Der Ruf des Hahns ist ein zweisilbiges, raues Krähen, dem er unmittelbar ein lautes Flügelschlagen folgen lässt — ein Revierverhalten, das besonders in der Morgen- und Abenddämmerung zu hören ist. Beim Aufstehen fliegt der Fasan mit lautem Flügelgeräusch steil ab. Bejagt wird er traditionell auf Treibjagden im Herbst und Winter.
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