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Gelege
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild vor
Sämtliche Eier einer Brut beziehungsweise das Nest samt den darin liegenden Eiern. Gelege von Bodenbrütern wie Rebhuhn, Fasan oder Kiebitz sind bei der Frühjahrsmahd besonders gefährdet; ihr Schutz zählt zur Hege.
In der Praxis
Ein Gelege ist im Revier leicht zu übersehen und schwer zu ersetzen. Bodenbrüter wie Rebhuhn, Fasan und Kiebitz legen ihre Eier in flache Mulden, oft in dichter Bodenvegetation verborgen. Wer im Frühjahr querfeldein geht, mit dem Hund arbeitet oder mäht, gefährdet sie, ohne sie zu sehen.
Daraus folgt Rücksicht bei allem, was Flächen betritt. Zur Brut- und Setzzeit empfiehlt sich, Hunde nicht frei laufen zu lassen — Leinen- und Wegepflichten sind allerdings regional unterschiedlich geregelt. Beim Mähen hilft das Vorgehen von innen nach außen vor allem fluchtfähigen Tieren; ein stationäres Gelege wird dadurch nicht gerettet — dafür hilft nur, es vorher zu suchen und zu markieren. Drohne und Wärmebild sind vor allem für die Kitzsuche eingeführt; Gelege sind damit schwieriger zu erfassen.
Wird ein Gelege gefunden, lässt man es an Ort und Stelle und vermeidet weitere Störung; eigenmächtiges Umsetzen ist zu unterlassen. Eine kurze Berührung allein führt bei Vögeln entgegen einer verbreiteten Annahme nicht typischerweise zur Aufgabe; anhaltende Störung kann dagegen zur Aufgabe führen. Kurzes Fernbleiben der Henne belegt für sich noch keine Aufgabe.
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