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Balzzeit

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild vor

Die Begattungszeit bei allem Federwild, das balzt. Sie liegt je nach Art im Frühjahr und ist die empfindlichste Phase des Jahres – entsprechend streng sind Schonzeiten und Störungsverbote.

In der Praxis

Die Balzzeit ist die Fortpflanzungszeit des Federwilds, das balzt. Bei den Raufußhühnern liegt sie im Frühjahr; für das Federwild insgesamt lässt sich keine einheitliche Zeit angeben. Für sie ist es die empfindlichste Phase des Jahres: Die Hähne sind auf den Balzplätzen gebunden und auffällig, die Hennen stehen vor der Brut, und beides fällt in eine Zeit, in der die Reserven des Winters aufgebraucht sind.

Entsprechend streng sind die Schonzeiten, und Störungsverbote treten hinzu — welche im Einzelnen, bestimmen Art und Landesrecht. Auer- und Birkwild gelten während Balz und Brut als besonders störungsempfindlich; Störungen können die Balz unterbrechen und dazu beitragen, dass ein Platz gemieden wird.

Für den Revierinhaber heißt das, Arbeiten im Revier um diese Zeit herum zu planen statt hinein. Ein pauschales Ausweichen in den Sommer ist damit nicht gesagt — dann führen die Hennen Küken, und was schont, hängt von Art, Ort, Zeitpunkt und Umfang der Störung ab. Und es heißt, dass Beobachtung mit Abstand geschieht: Die eindrucksvollste Balz nützt nichts, wenn sie durch den Beobachter abbricht.

Verwandte Begriffe

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