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beeren
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild vor
Die Aufnahme von Beeren durch das Federwild. Auer- und Birkwild beeren im Spätsommer und Herbst etwa an Heidel- und Preiselbeersträuchern; beerenreiche Flächen sind deshalb wertvolle Einstände für Waldhühner.
In der Praxis
Beeren nennt man die Aufnahme von Beeren durch das Federwild; Auer- und Birkwild beeren im Spätsommer und Herbst vor allem an Heidel- und Preiselbeersträuchern. Der jagdliche Wert der Beerkrautschicht liegt allerdings nicht nur in den Beeren selbst.
Entscheidend ist, was darin lebt. In den ersten Lebenswochen fressen die Küken der Raufußhühner überwiegend tierische Kost — Raupen, Ameisen, Käfer und deren Larven, Spinnen. Die Heidelbeerschicht liefert genau diesen insektenreichen Raum, dazu Deckung nach oben und eine Struktur, die ein Küken durchlaufen kann, ohne sich zu verheddern. Erst danach steigt der pflanzliche Anteil.
Damit ist die Beerkrautschicht eines der wichtigsten Stücke der Raufußhuhnhege — nicht das einzige, aber eines, an dem sich viel entscheidet. Ein Wald, der zu dicht steht und zu dunkel ist, bietet den Küken diesen Raum nicht, auch wenn Altvögel vorhanden sind. Wer für Auer- und Birkwild etwas tun will, arbeitet deshalb am Licht am Boden.
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