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Brunftmähne
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rotwild vor
Die langen Haare am Träger des Rothirsches, also am Hals. Sie wachsen vor der Brunft und lassen den Träger mächtiger erscheinen – ein Teil des Imponiergehabes.
In der Praxis
Die Brunftmähne sind die langen Haare am Träger des Rothirsches, also am Hals. Sie wachsen vor der Brunft und lassen den Träger mächtiger erscheinen — sichtbarer Teil des Imponierens, zusammen mit dem Röhren, dem Suhlen und der dunkel gefärbten Decke.
Für das Ansprechen ist sie ein vorsichtiger Anhalt, mehr nicht. Eine kräftig ausgebildete Mähne findet sich eher am reifen, gut im Futter stehenden Hirsch — beweisen lässt sich daraus kein Alter, denn Ausprägung, Länge und Farbe schwanken zwischen Beständen, Jahren und einzelnen Stücken erheblich.
Ebenso wenig taugt sie als Anzeiger der laufenden Brunft: Die Mähne bleibt über den Winter stehen und geht erst mit dem Haarwechsel im Frühjahr zurück. Wer im Herbst einen Hirsch mit dunklem, langem Träger sieht und ihn im späten Frühjahr schlanker wiedersieht, hat nicht zwei Stücke vor sich, sondern eines in zwei Zuständen.
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