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Ente
Enten sind Federwild und werden jagdlich unter den Schwimmenten und Tauchenten zusammengefasst. Mit Abstand am häufigsten und einzig in nennenswertem Umfang bejagt wird die Stockente, die Stammform der Hausente. Das männliche Stück heißt Erpel oder Enterich, das weibliche Ente, die Jungen sind Küken; eine Schar auf dem Wasser bildet einen Trupp. Im Prachtkleid trägt der Erpel den grün schillernden Kopf mit weißem Halsring, die Ente ist braun gesprenkelt getarnt. Von Juni bis August tragen beide das unscheinbare Schlichtkleid, in dem die Vögel während der Mauser flugunfähig sind. Der bekannte Laut, das laute Quaken, stammt ausschließlich von der Ente; der Erpel gibt nur ein heiseres, gedämpftes Räb von sich. Bejagt wird auf dem Ansitz am Gewässer, besonders am Abendstrich, wenn die Enten die Ruhegewässer verlassen und zu den Äsungsflächen einfallen. Zur Nachsuche auf dem Wasser gehört ein apportierfreudiger Hund. Die Jagdzeiten sind je nach Bundesland unterschiedlich und auf die Zugzeiten abgestimmt.
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