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Fang
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde, Raubwild, Federwild vor
Das Maul des Raubwildes, Raubzeugs und des Hundes; beim Greifvogel bezeichnen die Fänge die bewehrten Füße, mit denen er die Beute schlägt. Daneben steht Fang für das Töten: Krankem Wild wird mit Fangschuss oder kalter Waffe der Fang gegeben.
In der Praxis
Fang ist das Maul des Raubwildes, des Hundes und des Raubzeugs. Daneben steht der Äser für das Maul des übrigen Haarwildes, besonders des wiederkäuenden Schalenwildes, und das Gebrech für das Maul des Schwarzwildes. Wer diese drei auseinanderhält, hat den Kern der Zuordnung.
Ein Wort führt dabei regelmäßig in die Irre: der Windfang. Er ist trotz der Ähnlichkeit nicht das Maul, sondern die Nase — und zwar beim Schalenwild mit Ausnahme des Schwarzwildes. Beim Raubwild sagt man schlicht Nase.
Beim Greifvogel bezeichnen die Fänge etwas ganz anderes, nämlich die bewehrten Füße, mit denen er die Beute schlägt. Und schließlich steht Fang für das Töten: Einem Stück den Fang geben heißt, verletztes Wild mit der blanken Waffe abzufangen. Der Fangschuss ist davon zu trennen — er ist eine eigene Tötungsart und keine Spielart des Fangs.
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