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Fangzähne
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde, Raubwild vor
Die Eckzähne des Haarraubwildes und des Hundes. Beim Keiler heißen die Eckzähne dagegen Waffen bzw. Gewaff mit Gewehren und Haderern, ein Beispiel für die feinen Unterscheidungen der Jägersprache.
In der Praxis
Fangzähne sind die Eckzähne des Haarraubwildes und des Hundes. Beim Keiler heißen dieselben Zähne anders — dort bilden die unteren Gewehre und die oberen Haderer zusammen das Gewaff.
Wichtiger als die Benennung ist, was daneben sitzt. Das Raubwildgebiss trägt je Kieferseite ein Zahnpaar, das wie eine Schere arbeitet: den oberen vierten Vorbackenzahn und den unteren ersten Backenzahn, zusammen die Brechschere oder Reißzähne. Sie schneiden Fleisch und Sehnen ab, statt zu mahlen. Die Fangzähne halten die Beute, die Brechschere zerteilt sie.
Für die Praxis am erlegten Stück heißt das: Wer den Fuchs oder den Marder ansprechen will, sieht sich das ganze Gebiss an, nicht nur die Fangzähne. Aus der Abnutzung lässt sich allenfalls eine grobe Altersklasse ableiten — sie hängt von Nahrung und Beanspruchung ab und ersetzt keine genaue Bestimmung. Ein abgebrochener Fangzahn erklärt dafür gelegentlich, warum ein Stück abgekommen war.
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