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Feder
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Schwarzwild, Federwild vor
Beim Federwild das einzelne Gefiederelement aus Kiel und Fahne. Beim Schwarzwild bezeichnen die Federn die langen Rückenborsten, die Keiler und Bache bei Erregung aufrichten. Aus starken Federn wird der Saubart gefertigt, ein traditionelles Trophäenzeichen am Hut.
In der Praxis
Eine Konturfeder besteht aus dem Kiel und der Fahne. Der Kiel gliedert sich unten in die hohle Spule, die in der Haut steckt, und darüber in den Schaft. Vom Schaft gehen die Federäste ab, deren Bogen- und Hakenstrahlen sich wie ein Klettverschluss zur geschlossenen Fahne verhaken. Für Dunen gilt das nicht — sie haben keine geschlossene Fahne.
Beim Schwarzwild heißen die langen Rückenborsten jagdsprachlich ebenfalls Federn. Biologisch sind es Haare: kräftige Winterborsten der vorderen Rückenlinie, an den Spitzen mehrfach gespalten. Keiler und Bache richten sie bei Erregung auf, was das Stück deutlich größer erscheinen lässt.
Daraus entsteht der Saubart, das Trophäenzeichen am Hut. Ein echter Saubart wird aus diesen langen Rückenborsten gebunden; biologisch sind das Haare und keine Vogelfedern. Dass ein Ausdruck beim Federwild und beim Haarwild etwas völlig Verschiedenes bezeichnet, ist in der Jägersprache eher die Regel als die Ausnahme.
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