Start › Jagdlexikon › F › Feldhühner
Feldhühner
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild vor
Die Unterfamilie der Glattfußhühner, zu der Rebhuhn, Wachtel, Steinhuhn und Rothuhn gehören. Im Unterschied zu den Raufußhühnern wie Auer-, Birk- und Haselwild sind ihre Ständer unbefiedert.
In der Praxis
Feldhühner sind der jagdkundliche Gegenbegriff zu den Raufußhühnern, traditionell auch Glattfußhühner genannt: Ihre Ständer sind unbefiedert. Als geschlossene Verwandtschaftsgruppe taugt der Begriff allerdings nicht mehr — die alte Unterfamilie gilt genetisch als überholt.
Auch der Artenkreis ist nicht überall derselbe. In Österreich werden Fasan, Rebhuhn, Wachtel und Steinhuhn dazugezählt; in Deutschland meint Feldhühner meist Rebhuhn und Wachtel, während der Fasan gesondert behandelt wird. Wer eine Prüfungsfrage danach beantwortet, sollte wissen, in welchem Land er sitzt.
Praktisch verbindet den Kern der Gruppe weniger die Verwandtschaft als der Lebensraum: die offene, gegliederte Feldflur mit Rainen, Hecken und Brachen. Beim Rebhuhn sind die Rückgangsursachen gut untersucht — ausgeräumte Landschaft, fehlende Deckung, fehlende Insekten für die Küken. Für Fasan und Steinhuhn gilt das nicht ohne Weiteres; das Steinhuhn ist eine Art des Gebirges. Wer Rebhühner hegen will, arbeitet jedenfalls an der Fläche, nicht am Besatz.
Verwandte Begriffe
Weiter im Register: alle Begriffe mit F · Jagdlexikon von A bis Z
Jagdsignale hören und lernen – die App
Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.
Ein Angebot der NCN-NetConsulting GmbH · Facebook · Datenschutz
