Jagdsignale

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Jägersprache mit K

74 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.

Kahlwild

Das weibliche Wild und die Kälber beiderlei Geschlechts aller Hirscharten.

Kalb

Die Bezeichnung für das junge Stück aller Hirscharten während des ersten Lebensjahres.

Kälberstall

Eine Fütterung, die nur Kälbern zugänglich ist.

Kaliber

Die Größe des Laufdurchmessers bei Feuerwaffen.

kalt

Bezeichnet eine Fährte oder Spur, die mindestens zwei Stunden alt ist.

Kamm

Der obere Teil des Halses beim Schwarzwild bzw. die langen Kammborsten, die ein gereiztes Stück Schwarzwild aufrichtet.

Kampfflug

Ist der Jagdflug des Beizvogels, wenn er sich mit weit ausholenden, wiegenden Schwingenschlägen auf das Wild stürzt und von dessen Stärke und Gefährlichkeit überzeugt ist.

kapital

Die Bezeichnung für ein ungewöhnlich starkes Stück Wild.

Kappe

Die Haube des Beizvogels

Karkasse

Gerippe von Tieren

Kasten

Der Rumpf des Rotwildes

Kastenfalle

Ein kastenförmiges Fanggerät, um Raubwild und Raubzeug lebend zu fangen.

Katz

Das weibliche Murmeltier bzw. die weibliche Wildkatze. Alternativ: Kätzin

keckern

Knurrende Lautäußerung von Luchs, Marder oder Iltis

Kegel

Die Körperhaltung von Hase, Kaninchen und Wiesel, wenn der Vorderkörper hochgehoben wird und die Vorderläufe den Boden nicht mehr berühren.

Kehlbart

Die langen Federn an der Kehle des Auer-, Trapp- und Truthahns

Keiler

Das männliche Schwarzwild

Keimruhe

Die z.T. monatelange Unterbrechung der Entwicklung des Embryos, wodurch die Tragzeit verschiedener Wildarten wie z.B. Rehwild, Dachs, Marder, Hermelin und Seehund verlängert wird, damit die Aufzucht der Jungtiere in die klimatisch günstige Jahreszeit, den Frühling, fällt. Auch Eiruhe oder Vortragezeit genannt.

Kelle

Der Schwanz des Bibers

Kern

Der Körper des Raubwildes nach dem Entfernen von Balg, Schwarte oder Decke

Kessel

Das Lager einer Sauenrotte bzw. ein Raum im Fuchs- und Dachsbau

Kesseltreiben

Die Treibjagd im Felde, bei der Treiber und Schützen eine große Fläche kreisförmig umschließen und dann gleichmäßig auf deren Mittelpunkt zugehen.

Kette

Eine Familie jagdbarer Hühnervögel

Keule

Bezeichnung für die Schlegel

Kimme

Hinterer Teil der Visiereinrichtung des Gewehres, der Pistole oder eines Revolvers

Kippohr

Das Ohr des Hundes, dessen Spitze überhängt

Kirchgang

Das Ziehen des Hirsches vom Felde in das Holz

Kirrung

Das Futter, mit dem man Wild an eine bestimmte Stelle lockt. Im allgemeinen auch die Bezeichnung des Ortes, an dem das Futter ausgelegt worden ist.

Kitz

Ein junges Stück Reh-, Gams- oder Steinwild im ersten Lebensjahr

klagen

Lautäußerungen des Wildes bei Schmerz oder Angst

klappern

Das Geräusch, das ein angeschweißter Keiler mit seinen Gewehren verursacht.

klatschen

Das Geräusch, das der Auerhahn und Tauber mit seinen Flügeln verursacht.

Klaue

Die Nägel des Haarraubwildes, der Greifvögel und des Hundes.

klimmen

Der Beizvogel fliegt in die Höhe.

klopfen

Das Schlagen des Muffelwildes mit den Vorderläufen bzw. des Kaninchen mit den Hinterläufen auf den Boden, um anderes Wild zu warnen.

Klötze

Die Hoden beim männlichen Schwarzwild

knappen

Lautäußerung des balzenden Auerhahns bzw. das Aufeinanderschlagen der Schnabelhälften bei den Eulen.

knautschen

Das apportierte Wild wird vom Hund zu stark im Fang gedrückt.

Knieper

Ein Damhirsch vom 2. Kopf

Knopf

Die kümmerliche Stange beim Rehbock und Hirsch

Knopfbock

Ein Rehbock, der als erstes Gehörn Knöpfe geschoben hat.

Knopfspießer

Rot- und Damhirsche, die als erstes Geweih Knöpfe geschoben haben.

knören

Eine leise Lautäußerung des Rothirsches

Knüppelfalle

Eine Falle, die Raubwild oder Raubzeug sofort tötet.

Köder

Lockmittel, das zum Fang von Raubwild und Raubzeug verwendet wird.

ködern

Das Anlocken von Raubwild.

Kolben

Der hintere Teil des Schaftes am Gewehr

Kolben

Gehörn oder Geweih, das während des Wachsens (Schieben) mit Bast überzogen ist.

kollern

Lautäußerungen des balzenden Birkhahns

Kondition

Der Ernährungszustand beim Wild

Kontrast

Extrem wichtig bei dunklem Hintergrund oder in der Dämmerung. Hochwertige Optik ermöglicht somit das Erkennen von Helligkeitsunterschieden z.B. Wildschwein vor dunklem Fichtenwald.

Kopf

Der Kopf des Federwildes und allem zum Niederwild gehörenden Haarwild, außer Rehwild bzw. die Altersbezeichnung bei männlichen Stücken der Hirscharten.

Koppel

Lederne Leine zum Führen mehrerer Hunde bzw. der Gurt zum Tragen des Hirschfängers oder des Waidblattes

Korn

Vorderer Teil der Zielvorrichtung des Gewehres, einer Pistole oder eines Revolvers

Kragen

Das lange Haar am Träger des Hirsches

Krähenhütte

Ein am Boden befindlicher, getarnter Sitz zur Ausübung der Hüttenjagd

krankschießen

Ein Stück Wild mit einem Schuss nur verwunden.

Kreisjagd

Eine vor allem in Süddeutschland und Österreich übliche Ausdrucksweise für das Kesseltreiben bei Gesellschaftsjagden.

krellen

Wild ist gekrellt, wenn der Schuss durch die Dornfortsätze am Rückgrat geht.

Kreuztritt

Fährtenzeichen beim Wild, wenn der Hinterlauf halb seitlich in den Tritt des Vorderlaufes geht.

kröchen

Die Lautäußerung des Auerhahns, wenn er mißtrauisch oder erschreckt worden ist.

Krone

Der oberste Teil des Rothirschgeweihs, wenn mindestens 3 Enden vorhanden sind bzw. eine andere Bezeichnung für das Gehörn.

Kropf

Die erweiterte Speiseröhre bei Vögeln bzw. die Bezeichnung der Atzung, die einem Beizvogel dargeboten wird.

kröpfen

Greif- und Beizvögel nehmen Nahrung auf.

Krucken

Das Gehörn des Gamswildes

Kuder

Der männliche Luchs und die männliche Wildkatze

Kugel

Ein einzelnes Geschoss, das aus einer Büchse (zumeist gezogener Lauf) verschossen wird. Die Größenangabe einer Kugel erfolgt in der Bezeichnung des Kalibers.

Kugellauf

Bezeichnung für den (gezogenen) Büchsenlauf mit einem Kaliber.

Kugelschlag

Der dumpfe Schlag unmittelbar nach dem Schuß, wenn die Kugel den Wildkörper trifft.

Kümmerer

Bezeichnung für ein männliches Stück von gehörn- oder geweihtragendem Schalenwild, das kümmert - kränkelt.

kümmern

Eine andere Bezeichnung für das Kränkeln.

Kunstbau

Ein künstlich geschaffener Fuchsbau

kupieren

Wenn bei Hunden die Ohren oder Rute beschnitten wird. Dieser Eingriff wird bei nicht jagdlich genutzten Hunden selten durchgeführt und ist in der Öffentlichkeit teilweise sehr umstritten.

Kurzwildbret

Die gesamten äußeren männlichen Geschlechtsteile des Schalenwildes und des Hundes

Zum Anhören: die App

Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.

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