Jagdsignale

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Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Waffen und Schießwesen vor

Eine Patrone in den Gewehrlauf beziehungsweise in das Patronenlager schieben. Der Umgang mit der geladenen Waffe verlangt höchste Disziplin: Geladen wird erst im Revier, und vor dem Überwinden von Hindernissen wird grundsätzlich entladen.

In der Praxis

Geladen wird nur während der tatsächlichen Jagdausübung und nach den örtlichen Vorschriften. Auf der deutschen Gesellschaftsjagd sieht die Unfallverhütungsvorschrift Jagd vor, dass — soweit die Jagdleitung nichts anderes anordnet — erst auf dem Stand geladen und nach Beendigung des Treibens sofort entladen wird.

Zum Laden gehört die Kenntnis des eigenen Systems. Beim Kipplaufgewehr sind die Läufe nach dem Abkippen einsehbar; beim Repetierer entscheidet die Stellung des Verschlusses darüber, ob eine Patrone im Lager liegt. Vorsicht bei einer verbreiteten Fehlvorstellung: Bei geöffnetem Verschluss kann das Patronenlager leer sein — liegt aber Munition im eingesetzten Magazin, gilt die Waffe in Deutschland waffenrechtlich bereits als geladen, und beim Schließen wird in der Regel eine Patrone zugeführt.

Wer entlädt, prüft deshalb beides: Patronenlager und Magazin, mit der Mündung in ungefährliche Richtung und mit dem Auge, nicht nach Gefühl. Auch die geprüfte Waffe wird danach so behandelt, als wäre sie geladen — diese scheinbare Doppelung trägt genau dann, wenn die Kontrolle selbst einmal danebengeht.

Verwandte Begriffe

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