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liegen
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Waffen und Schießwesen vor
Ein Gewehr liegt, wenn es – etwa in der Schaftlänge – zu den Körpermaßen des Schützen passt. Eine gut liegende Waffe kommt beim Anschlag fast von selbst ins Ziel; besonders beim schnellen Flintenschuss ist das entscheidend.
In der Praxis
Ein Gewehr liegt, wenn es zu den Körpermaßen des Schützen passt — und daran hängt mehr als die Schaftlänge. Sie wird vom vorderen Abzugszüngel, bei nur einem vom einzigen, bis zur Mitte der Schaftkappe gemessen.
Drei weitere Maße gehören dazu. Die Senkung ist der Höhenabstand des Schaftrückens zur Visierlinie, gewöhnlich an Nase und Ferse betrachtet. Die Schränkung ist der seitliche Versatz des Schafts zur Laufachse: Für Rechtsschützen ist der Schaft typischerweise nach rechts, für Linksschützen nach links geschränkt — das passende Maß hängt aber von Körperbau und Anschlag ab. Der Pitch ist die Winkelstellung der Schaftkappe zur Laufachse.
Geprüft wird nur mit nachweislich entladener Waffe. Mehrfach natürlich anschlagen, zuerst mit geschlossenen Augen, dann kontrollieren: Liegt das Zielauge ohne Kopfkorrektur mittig über der Schiene, sitzt die Schaftkappe vollflächig? Beweisen kann es erst der wiederholbare Anschlag samt Probeschüssen auf die Anschussscheibe; Maße allein tun es nicht.
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