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mahnen

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rehwild, Rotwild vor

Mahnen ist der nasale Kontaktlaut des weiblichen Rot-, Dam- und Sikawildes, insbesondere zwischen Muttertier und Kalb. Beim Rehwild heißt der entsprechende Kontakt- und Locklaut Fiepen.

In der Praxis

Mahnen ist der nasale Kontaktlaut des weiblichen Stückes — und zwar beim Rot-, Dam- und Sikawild. Das Alttier mahnt vor allem sein Kalb, ihm zu folgen; daneben ist der Laut auch bei Beunruhigung zu hören. Er ist unauffällig, kurz und leicht zu überhören; wer ihn kennt, hört Rotwild oft, bevor er es sieht.

Beim Rehwild trägt der Ausdruck dagegen nicht. Dessen Kontakt- und Locklaut heißt Fiepen — der hohe Ton, mit dem Geiß und Kitz einander suchen und den der Jäger beim Blatten nachahmt. Wer beim Reh von Mahnen spricht, verwendet das Wort der falschen Wildart.

Für das Revier ist der Unterschied praktisch: Ein mahnendes Alttier verrät, dass Rotwild in der Nähe ist und Kontakt hält — ob es etwas bemerkt hat, sagt der Laut allein nicht. Ein fiependes Reh sagt ohnehin etwas anderes: Je nach Jahreszeit sucht eine Geiß ihr Kitz, ein Kitz seine Geiß — oder es ist die Geiß in der Blattzeit.

Verwandte Begriffe

Rehwild fiepen Mähne

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