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schlagen
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Waffen und Schießwesen, Federwild vor
Der unangenehm harte Rückstoß des Gewehres beim Schuss: Eine Waffe schlägt, wenn Schäftung, Kaliber oder Anschlag nicht zusammenpassen. Daneben schlägt in der Jägersprache auch das Federraubwild seine Beute.
In der Praxis
Dass eine Waffe schlägt, heißt nicht bloß, dass sie zurückstößt. Gemeint ist ein Rückstoß, der unangenehm hart und stoßartig wirkt oder schlecht in die Schulter eingeleitet wird.
Der physikalische Rückstoß hängt vor allem von Geschossmasse und Geschwindigkeit ab, vom Gasimpuls des Pulvers und von der Masse der Waffe; aus dem Kaliber allein ist er nicht abzuleiten. Was der Schütze davon spürt, bestimmen zusätzlich Schaftform und Pitch, die Schaftkappe, der Anschlag, die Körperhaltung und die Lage der Läufe.
Zwei Folgen davon werden oft verwechselt. Mucken ist die unwillkürliche Erwartungsreaktion vor dem Schuss: Zusammenzucken, Augen schließen, die Schulter vornehmen. Verreißen ist die tatsächliche störende Bewegung der Waffe beim Auslösen. Es kann aus dem Mucken folgen, ebenso aber aus einem Abzugsfehler oder einem hastigen Zielwechsel.
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