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Sicherung
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Waffen und Schießwesen vor
Die Vorrichtung, die eine Schusswaffe gegen ungewolltes Auslösen blockiert; auch Fallen besitzen eine Sicherung. Der sichere Umgang damit gehört zu den Grundlagen der Waffenhandhabung und ist fester Bestandteil der Jägerprüfung.
In der Praxis
Die Sicherung ist ein mechanisches Bauteil, und mechanische Bauteile können versagen. Nach der Bauart unterscheidet man vor allem Sicherungen, die den Abzug oder die Abzugsübertragung blockieren, und solche, die am Schlagstück oder unmittelbar am Schlagbolzen ansetzen. Bei einer reinen Abzugssicherung kann ein Sturz oder harter Schlag das Schlagstück freikommen lassen, obwohl der Abzug blockiert ist; wie zuverlässig eine Sicherung im Einzelnen ist, hängt aber von der konkreten Konstruktion ab. Bei der Handspannung wird die Schlagfeder überhaupt erst unmittelbar vor dem Schuss gespannt — technisch ein Spannsystem, kein Sicherungsteil.
Der Kernsatz bleibt derselbe: Keine Sicherung macht eine geladene Waffe sicher, und der sicherste Zustand ist die entladene Waffe. Die Sicherung ergänzt die Handhabungsregeln, sie ersetzt sie nicht.
In Gefahrenlagen wird deshalb nicht gesichert, sondern entladen. Die deutsche Unfallverhütungsvorschrift Jagd unterscheidet dabei: Beim Besteigen und Verlassen eines Hochsitzes, beim Überwinden von Hindernissen und in ähnlichen Lagen müssen die Läufe beziehungsweise Patronenlager leer sein — beim Besteigen von Fahrzeugen und während der Fahrt dagegen die ganze Waffe. In Österreich ist dies eine wesentliche Sicherheitsregel; verbindliche Vorgaben richten sich dort nach Landesrecht und den Anordnungen der Jagdleitung.
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