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Seehund tot

Totsignal aus der Kategorie Totsignale · englisch Dead Seal

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„Seehund tot“ gehört zu den Totsignale des Jagdhorns. Die Totsignale erweisen dem erlegten Wild die letzte Ehre. Für jede Wildart gibt es ein eigenes Signal, das am Ende des Jagdtages beim Verblasen der Strecke erklingt. Sie zählen zu den festlichsten Stücken des jagdlichen Brauchtums und benennen die Wildart, die auf der Strecke liegt.

Bedeutung und Verwendung

„Seehund tot“ ist das Totsignal für den erlegten Seehund. Als Verfasser wird R. Schäfer aus Schleswig-Holstein genannt.

Der Seehund ist eine Robbenart der Küstengewässer. Er zählt bundesrechtlich zum Wild, ist mangels bundesweiter Jagdzeit grundsätzlich ganzjährig geschont, und eine Bejagung setzt einen Abschussplan voraus; Ausnahmen und Vollzug richten sich zusätzlich nach dem Landesrecht der Küstenländer. Im Vordergrund stehen heute Schutz, Bestandserfassung und die Versorgung verwaister oder kranker Tiere durch Seehundjäger und Aufzuchtstationen.

Sprachlich fällt der Seehund aus der Reihe: Er zählt zum Haarwild und setzt seine Jungen, wie Schalenwild, Hase und Kaninchen — nicht wie das übrige Raubwild, das wirft.

Weitere Totsignale

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Jagdsignale hören und lernen – die App

„Seehund tot“ und alle weiteren Signale lassen sich in der App anhören – beliebig oft, auch offline im Revier. Dazu ein Prüfungstrainer, der abfragt, bis es sitzt.

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