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Anschuss
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde, Jagdhunde, Jagdrecht vor
Die Stelle, an der sich das Wild befand, als es den Schuss erhielt. Sie ist der Ausgangspunkt jeder Nachsuche: Schweiß, Haare und Knochensplitter am Anschuss verraten, wo das Stück getroffen wurde. Üblicherweise wird sie mit einem Bruch gekennzeichnet.
In der Praxis
Der Anschuss ist die Stelle, an der das Stück im Augenblick des Schusses stand — eine zentrale Ausgangsstelle der Nachsuche. Was dort liegt, gibt Hinweise für das weitere Vorgehen: Schweiß, Schnitthaar, Knochensplitter, Mageninhalt, gebrochene Zweige, die Fluchtrichtung.
Kontrolliert wird vorsichtig und möglichst von der Seite; Anschuss und Fluchtfährte dürfen nicht unnötig vertreten werden. Markiert wird mit einem Bruch oder einem Tuch. Gefundene Pirschzeichen werden in ihrer Lage dokumentiert und so gesichert oder belassen, dass der Nachsuchenführer sie beurteilen kann. Er braucht sowohl die Zeichen als auch eine möglichst unverwitterte Fährte.
Zum Anschuss gehört der Bericht: Standort des Schützen, Stand des Stückes, Verhalten nach dem Schuss, Uhrzeit. Einzelheiten können rasch vergessen oder verwechselt werden; deshalb sollten sie möglichst sofort notiert und nicht erst am Telefon zusammengesucht werden.
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