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Balzrosen

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild vor

Die warzigen, meist roten Hautwülste über den Augen der Waldhühner, Fasanen sowie Schnee- und Steinhühner, die während der Balz stark anschwellen. Sie sind beim Hahn besonders ausgeprägt und dienen der Imponierwirkung.

In der Praxis

Balzrosen sind die roten, warzigen Hautwülste über den Augen, die während der Balz anschwellen. Bei allen Raufußhuhn-Hähnen dienen sie als Signal — gegenüber den Hennen und gegenüber den Rivalen. Je stärker durchblutet und aufgestellt, desto deutlicher die Botschaft.

Sie sind nicht auf die Raufußhühner beschränkt: Auch der Fasanenhahn trägt rote Schwellkörper im Gesicht, die als Rosen bezeichnet werden. Und sie sind nicht ausschließlich Sache der Hähne — bei Raufußhuhn-Hennen können kleine Hautwülste vorhanden sein. Auffällig ausgeprägt ist die Balzrose aber beim Hahn.

Fürs Ansprechen taugen sie als Zeitzeichen: Prall aufgestellte Rosen zeigen einen Hahn in Balzstimmung, also die Fortpflanzungszeit — dass gerade gebalzt wird, beweisen sie nicht. Außerhalb dieser Zeit fallen sie deutlich zusammen; wie groß und wie aufgerichtet sie sind, hängt daneben von Art, Geschlecht und Erregung ab. Auch das erinnert daran, dass Ansprechmerkmale eine Jahreszeit haben.

Verwandte Begriffe

Waldhühner stark

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