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Bock
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Waffen und Schießwesen vor
Übereinander liegende Gewehrläufe, wie bei der Bockdoppelflinte oder der Bockbüchsflinte. Liegen die Läufe nebeneinander, spricht man dagegen von einer Querflinte oder Doppelflinte.
In der Praxis
Bock heißt die Anordnung übereinander. Die Bockdoppelflinte hat zwei Schrotläufe übereinander, die Bockbüchsflinte einen Schrot- und einen Kugellauf, die Bockdoppelbüchse zwei Kugelläufe. Liegen zwei Schrotläufe nebeneinander, spricht man von einer Querflinte — traditionell auch Doppelflinte genannt; da dieser Ausdruck allgemein ebenso eine zweiläufige Flinte bezeichnen kann, ist er allein nicht eindeutig.
Zwei Sonderformen gehören dazu. Der klassische Drilling trägt zwei nebeneinanderliegende Schrotläufe und darunter einen Kugellauf; es gibt ihn auch als Bock- oder Doppelbüchsdrilling. Der Bergstutzen ist keine kombinierte Waffe, sondern eine Bockbüchse mit zwei übereinanderliegenden Kugelläufen verschiedener Kaliber.
Die Laufanordnung allein entscheidet weder über das Rückstoßempfinden noch über die Schnelligkeit der Laufwahl. Maßgeblich sind außerdem Gewicht, Balance, Schäftung, Abzugs- oder Umschalttechnik und die Regulierung des Laufbündels. Pauschale Aussagen darüber, welche Bauart die bessere sei, tragen deshalb nicht weit.
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