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dick
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde, Raubwild vor
Die Bezeichnung für das Trächtigsein bei Hündinnen und beim Haarraubwild. Die Fähe oder Hündin ist dick; beim Schalenwild heißt das trächtige Stück dagegen beschlagen, kurz vor dem Setzen hochbeschlagen.
In der Praxis
Dick geht die Hündin, und dick geht das weibliche Haarraubwild, etwa die Fähe. Die Wendung lautet dabei nicht „ist dick“, sondern „geht dick“ — ein Beispiel dafür, wie fest die Jägersprache an bestimmten Verbindungen hängt. Für trächtiges Schalenwild gilt der Ausdruck nicht.
Dort heißt das weibliche Stück beschlagen. Vorsicht: Das Wort ist doppeldeutig, denn beschlagen bezeichnet auch den Begattungsakt selbst. Unmittelbar danach ist damit noch keine Trächtigkeit festgestellt. Kurz vor der Geburt heißt Schalenwild hochbeschlagen; äußerlich erkennbare Anzeichen können darauf hindeuten, beweisen den Zustand aber nicht sicher.
Für Hase, Kaninchen und kleines Haarraubwild ist auch innehaben als Ausdruck für das Trächtigsein überliefert. Und wo die Jägersprache unsicher wird, bleibt trächtig das sachlich eindeutige Wort. Was auf das Trächtigsein folgt, trägt wieder eigene Namen je nach Art — nachzulesen beim Stichwort werfen.
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