Start › Jagdlexikon › E › Ende
Ende
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rotwild, Rehwild vor
Jeder sprossenartige Auswuchs an Geweih und Gehörn. Nach der Zahl der Enden wird der Trophäenträger angesprochen, etwa als Sechser oder Zehner; als Ende zählt nach alter Faustregel, woran sich ein Ring aufhängen lässt.
In der Praxis
Als Ende zählt jeder sprossenartige Auswuchs am Geweih, und die Zahl der Enden gibt dem Stück seinen Namen. Gezählt wird die endenreichere Stange und verdoppelt: Sechs und sechs ergeben einen geraden Zwölfer, sechs und fünf einen ungeraden Zwölfer. Beim Rehbock werden aus drei und drei ein gerader Sechser.
Was als Ende zählt, ist dabei genauer geregelt, als die alte Faustregel vermuten lässt. „Woran sich ein Ring aufhängen lässt“ ist überlieferte Jägersprache, keine Messvorschrift. Nach den international gebräuchlichen Regeln muss ein Ende mindestens zwei Zentimeter lang sein — beim Reh einen Zentimeter — und länger als seine Basislinie.
Für das Ansprechen im Revier ist die Endenzahl weniger wert, als Anfänger annehmen: Sie sagt etwas über die Stärke des Geweihs, aber nur wenig über das Alter. Ein starker Sechser kann älter sein als ein schwacher Zehner.
Verwandte Begriffe
Weiter im Register: alle Begriffe mit E · Jagdlexikon von A bis Z
Jagdsignale hören und lernen – die App
Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.
Ein Angebot der NCN-NetConsulting GmbH · Facebook · Datenschutz
