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färben
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde vor
Das Wechseln des Haarkleides beim Haarwild, auch Verfärben genannt. Schalenwild färbt im Frühjahr von der grauen Winterdecke in die rote Sommerdecke und im Herbst zurück. Zeitpunkt und Verlauf des Färbens geben Hinweise auf Kondition und Alter des Stückes.
In der Praxis
Färben, auch Verfärben, ist der Wechsel des Haarkleides. Rehwild färbt im Frühjahr von der grauen Winterdecke in die rote Sommerdecke und im Herbst zurück; typisch sind der Frühjahrswechsel im April und Mai und der Herbstwechsel im September und Oktober. Witterung, Höhenlage und das einzelne Stück verschieben das erheblich.
Für das Ansprechen ist der Verlauf ein vorsichtiger Hinweis auf die Kondition: Ein Stück, das im Frühjahr spät oder fleckig färbt, während die anderen längst rot stehen, steht oft schlechter im Futter. Ein einfacher Altersbezug lässt sich daraus nicht ableiten; Zeitpunkt und Verlauf schwanken zwischen den Jahren und mit der Witterung zu stark.
Praktisch wichtiger ist die Folge fürs Ansprechen: Mit dem Winterhaar kommen Schürze und Spiegel als Merkmale, mit dem Sommerhaar treten sie zurück. Die Frage, woran man das Geschlecht erkennt, hat also je nach Jahreszeit eine andere Antwort.
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