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Feist

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde vor

Das Fett auf dem Wildbret allen Schalenwildes mit Ausnahme des Schwarzwildes. Bei Hase, Kaninchen, Federwild und Raubwild spricht man dagegen von Fett; die Feistzeit des Hirsches liegt zwischen Fegen und Brunft.

In der Praxis

Feist ist das auf dem Wildbret liegende Fett des Schalenwildes — mit Ausnahme des Schwarzwildes. Nicht gemeint ist damit jedes Fett am Körper: Das Fett an und um die inneren Organe heißt Unschlitt, auch Inselt.

Davon abgeleitet ist die Feistzeit. Sie bezeichnet die Zeit des männlichen Rotwildes vom Fegen bis zur Brunft, in der es Reserven für die kräftezehrende Brunft anlegt. Ein verbreiteter Irrtum ordnet ihr das Geweihwachstum zu — beim Fegen ist das Geweih längst fertig.

Wie viel Feist ein Stück trägt, ist ein Anhalt für seinen Zustand und wird beim Versorgen mitbeurteilt; ein feistes Stück ist entsprechend gut genährt. Prüfungstauglich ist damit die Abgrenzung: Feist bezeichnet das auf dem Wildbret liegende Fett des Schalenwildes außer Schwarzwild; Weiß und Fett werden beim Stichwort Fett unterschieden.

Verwandte Begriffe

Feistzeit Feisthirsch Federwild Raubwild Wildbret Brunft

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