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Feistzeit
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rotwild vor
Die Zeit vom Fegen des Geweihs bis zur Brunft, beim Rothirsch etwa der Hoch- und Spätsommer. In dieser äsungsreichen Periode wird der Hirsch sehr feist und baut die Energiereserven für die Brunft auf.
In der Praxis
Feistzeit heißt die Zeit zwischen dem Fegen des Geweihs und der Brunft, beim Rothirsch ungefähr von Juli oder August bis in den September; regional verschiebt sie sich. Der Name sagt, worum es geht: Der Hirsch wird feist, also fett, und legt die Reserven an, von denen er in der Brunft zehren wird.
Wie sehr er zehrt, zeigt sich danach. Für den Gewichtsverlust während der Brunft wird eine Streubreite von etwa zehn bis dreißig Prozent genannt — eine feste Zahl gibt es nicht, und sie hängt davon ab, wie lange und wie hart ein Hirsch mitgeht.
Jagdlich ist die Feistzeit eine gute Gelegenheit zum Ansprechen: Das Geweih ist fertig gefegt, und die Hirsche sind vor der Unruhe der Brunft eher berechenbar. Wer im August notiert, welche Hirsche im Revier stehen, hat im September einen Vergleichsmaßstab — mehr als einen Anhaltspunkt liefert er allerdings nicht, denn zur Brunft wandern Hirsche.
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