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flüchten
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde vor
Die schnellste Gangart des Haarwildes. Flüchtendes Schalenwild bewegt sich in weiten Sprüngen, den Fluchten, fort; man spricht dann von flüchtigem oder hochflüchtigem Wild. Langsamere Gangarten sind das Ziehen und das Trollen.
In der Praxis
Beim Schalenwild lautet die prüfungsrelevante Steigerung der Fortbewegung: ziehen im Schritt, trollen im Trab, flüchten im Galopp. Flüchten ist damit die schnellste der drei Gangarten, beim Schalenwild eine Folge weiter Fluchten.
Zwei Ausdrücke werden oft dazugestellt, gehören aber nicht in diese Reihe. Schnüren ist keine Geschwindigkeitsstufe, sondern die geradlinige Trittfolge von Fuchs, Wolf und Luchs, bei der die Hinterpfoten in die Abdrücke der Vorderpfoten treten. Wechseln bezeichnet die Fortbewegung zwischen Einstand und Äsung, nicht eine Gangart. Traben wiederum sagt man vor allem von Fuchs, Wolf und Dachs.
Gamswild flüchtet im Fels mit kraftvollen Sprüngen, nutzt kleinste Vorsprünge und kann dabei die Schalen spreizen. Verhofft es während der Flucht kurz und sichert zur Störquelle zurück, spricht man vom Haberlmachen oder davon, dass es ein Haberl macht.
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