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hakeln
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Gamswild vor
Der Kampf des Gamsbocks mit seiner Krucke. Beim Hakeln setzen die Böcke die nach hinten gekrümmten Enden der Krucke ein, etwa in der Brunft; Hirsche und Rehböcke forkeln dagegen mit Geweih oder Gehörn.
In der Praxis
Hakeln ist nicht jeder Rangkampf der Gams, sondern der seltenere körperliche Angriff mit der Krucke — vor allem in der Brunft und häufig aus einer Verfolgung heraus. Der Bock senkt das Haupt und reißt die Krucke von unten nach oben gegen Bauch oder Flanke des Rivalen.
Möglich macht das der Bau der Krucken. Es sind bleibende Hornschläuche auf Knochenzapfen, deren Spitzen sich nach hinten und unten biegen; beim Bock ist dieser Haken kräftiger und enger als bei der Geiß. Sie wirken damit als Stich-, Haken- und Reißwaffen; zum Rammen taugen sie nicht.
Die Krucke kann tiefe Verletzungen verursachen, die sich entzünden und unmittelbar oder später tödlich enden; tödliche Ausgänge sind möglich, aber nicht der Regelfall. Andere Arten kämpfen anders, und es heißt dort auch anders: Steinböcke richten sich auf, schlagen die Hörner zusammen und schieben frontal; Muffelwidder rammen mit den Schnecken.
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