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Jägersprache mit H
72 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.
Haarraubwild
Bezeichnung für alles säugende Raubwild
Haarwild
Bezeichnung für alle jagdbaren Säugetiere. Bezeichnet die, dem Jagdrecht unterliegenden, Säugetiere (Mammalia). Mermale: Das Säugen der Nachkommen mit Milch, ein Fell aus Haaren und eine gleichwarme Körpertemperatur.
Habicht
Greifvogelart
Habichtkorb
Eine Falle, in der Greifvögel lebend gefangen werden
Haderer
Die Eckzähne im Oberkiefer des Keilers
Hahn
Das männliche Tier aller Hühnervögel
Hahn
Hammerartiger Teil des Gewehrschlosses
hakeln
Wenn der Gamsbock mit seiner Krucke kämpft.
Haken
Bezeichnung für die Grandeln bzw. die Eckzähne der Bache bzw. das plötzliche Abbiegen des flüchtenden Hasen
Halali
Aus der Parforcejagd übernommenes Jagdsignal. Sinngemäß bedeutet es "ha, da liegt er" (der Hirsch).
Halbschaufler
Ein Damhirsch, dessen Geweih mäßige, schmale Schaufeln hat.
Hals
Die Bezeichnung für den Hals des Wildgeflügels, außer beim Auerwild
Halsung
Das Halsband des Jagdhundes. In der Jägersprache spricht man ausschließlich von der Halsung. An ihr werden je nach Einsatz Bringsel, Glocke oder Ortungsgerät befestigt.
halten
Der Hund verfolgt eine Fährte oder Spur.
Haltklaue
Die Mittel- und Außenklaue des Beizvogels
Hamer
Der Hinterschenkel des Schwarzwildes
Hand
Der Fuß des Beizfalken
hängeln
Der Beizfalke hält sich mit ausgebreiteten Schwingen in der Luft an einer Stelle.
Hannoversche
Eine Jägerhofmethode Die Einarbeitung von Schweißhunden auf gesunder, kalter Hochwildfährte
hart
Ist ein Hund, wenn er nicht leicht zu führen ist.
hasenrein
Ist ein Hund, der nicht ohne Befehl einen gesunden Hasen verfolgt.
hassen
Raben- und Greifvögel stoßen auf die Uhuattrappe hinab.
Haube
Die Kappe, die dem Beizvogel aufgesetzt wird und ihm die Augen verdeckt, damit er sich ruhig verhält.
hauen
Ein Keiler schlägt gegen Mensch oder Hund bzw. der Biber beißt Baumstämme durch
Hauer
Die Eckzähne im Unterkiefer des Keilers
Haupt-
Die Bezeichnung für ein besonders starkes Stück Wild - z.B. Haupthirsch oder Hauptschwein bzw. der Höhepunkt der jeweiligen Begattungszeit - z.B. Hauptbalz oder Hauptbrunft
Hauptschlag
Lautäußerung des Auerhahns während der Balz
Hauthorn
Ein Gebilde aus Horn, das beim Gamswild mitunter auf der Decke wächst.
hecken
Das Brüten des zum Niederwild zählenden Federwildes wie Fasan, Rebhuhn oder Ente. Davon abgeleitet ist die Heckzeit – der Zeitraum, in dem gebrütet und aufgezogen wird und in dem besondere Rücksicht geboten ist.
Heckzeit
Ist die Zeit, in der das Haarraubwild Junge hat bzw. ein anderes Wort für die Brutzeit.
Hege
Beinhaltet alle Maßnahmen zum Schutz und zur Pflege des Wildes - das Wild hegen.
Hegering
Zusammenschluß von Jägern einer bestimmten Region oder eines bestimmten Gebietes.
heiß
Eine zur Begattung bereite Hündin ist heiß.
Helm
Der Hauptschmuck des Wisents
Henne
Das weibliche Tier aller Hühnervögel
heraustreten
Das absichtliche Hochwerdenlassen von Niederwild, außer beim Rehwild
hetzen
Frühere Art das Wild mit dem Hund zu jagen, um es zu stellen oder vor einen Schützen zu bringen. Die Hetzjagd ist laut Jagdgesetzgebung in Deutschland verboten.
heuen
Murmeltiere machen Heu.
heulen
Lautäußerung des Wolfes
Heuler
Junger Seehund
Hexenring
Ein auf dem Boden sichtbarer Kreis, in dem der Rehbock die brunftige Ricke getrieben hat.
Hexensteig
Ein Paß, den Hasen im Getreide angelegt haben.
himmeln
Flugwild steigt steil nach oben, nachdem es vom Schuss getroffen wurde ist.
Himmelsspur
Stellen, an denen der Hirsch gefegt und geschlagen hat.
Himmelszeichen
Das Umwenden und Knicken von Blättern und kleinen Zweigen mit dem Geweih beim Ziehen durch Dickungen.
Himmelsziege
Scherzhafte Bezeichnung für die Bekassine
Hinterhand
Der Hinterlauf des Hundes
Hintersprosse
Eine nach hinten weisende Sprosse des Gehörns oder des Geweihes
Hirsch
Das männliche Tier des Elch-, Rot-, Dam- und Sikawildes
Hirschfänger
Ein grosses Jagdmesser zum Abfangen von Hochwild
Hitze
Die Zeit, in der die Hündin zur Begattung bereit ist. Auch Laufzeit genannt.
hochbeschlagen
Ist trächtiges Schalenwild kurz vor dem Frischen bzw. Setzen.
hochblatt
Der Schuß, der hoch am Blatt getroffen hat.
hochmachen
Das Wild dazu veranlassen, hochzuwerden.
Hochsitz
Erhöhte Vorrichtung des Jägers, der ihm einerseits mehr Sicht und andererseits Schutz vor Sicht bietet.
hochwerden
Das Wild steht vom Boden auf.
Hochwild
Sammelbezeichnung für alles früher der hohen Jagd zugeordnete Wild: Elch-, Rot-, Dam-, Stein-, Gems-, Muffel- und Schwarzwild, sowie Wisent, Rentier, Bär, Wolf, Luchs und Auerhahn.
Holle
Die haubenartig abstehenden Federn auf dem Kopf vom Federwild.
Holm
Das Horn des Wisents
Holz
Andere Bezeichnung für den Wald.
hoppeln
Hase und Kaninchen bewegen sich langsam fort
Horn
Die ohrenförmigen Federn beim Fasanenhahn
Horrido!
Der Hetzruf des Rüdemeisters oder als Trinkspruch bei besonderen Anläßen. Der Sprecher bringt ein "Horrido!" aus und alle anderen antworten mit "Jo ho!"
Horst
Das Nest der Greifvögel, Krähen, Kraniche und Reihern
horsten
Die Bezeichnung für das Brüten der Greifvögel, Eulen, Kraniche, Reiher, Störche und alle Rabenvögel.
Horstzeit
Die Brutzeit der Greifvögel, Eulen, Kraniche, Reiher, Störche und aller Rabenvögel.
Hosen
Die langen Haare an der Rückseite der Oberschenkel bei langhaarigen Hunden.
hudern
Das Sandbaden der Hühnervögel bzw. das Wärmen und Schützen der Jungen durch die Henne
Hühnergalgen
Schlingen aus Leder, in welche erlegte Fasanen, Enten, Hühner oder anderes kleines Federwild geschleift wird.
Hüsch
Alter schlesischer Ausdruck für Hirsche
Hussah!
Hussah! hu Sau - hu Sau! - Alter Zuruf, um die Hatzrüden an die Sauen zu hetzen. Auch der Zuruf an den Keiler, um ihn zum Auflaufen zu bewegen.
Hüttenjagd
Die Jagd auf Rabenvögel unter Verwendung einer Uhuattrappe, auf die sie hassen.
Zum Anhören: die App
Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.
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