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Lager

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Hasenartige sowie Biber und Bisam, Federwild vor

Die Stelle, an der Hase, Kaninchen oder eine Kette Rebhühner gelegen haben. Beim Schwarzwild heißt die entsprechende Ruhestelle Kessel; dort liegen die Stücke gern dicht gedrängt in Dickungen.

In der Praxis

Lager bezeichnet allgemein eine Liegestelle und in der überlieferten Jägersprache besonders die Stelle, an der Hase, Kaninchen oder eine Kette Rebhühner gelegen haben. Rebhühner einer Kette können nachts dicht beisammen in Kreisform ruhen, die Köpfe nach außen gerichtet; am Schlafplatz kann die Losung entsprechend ringförmig gehäuft liegen. Für einzelne Wildarten bestehen genauere Bezeichnungen: Die Sasse gehört zum Hasen, das Bett zum Schalenwild außer Schwarzwild und der Kessel zum Schwarzwild.

Bau und Einstand bezeichnen andere räumliche Ebenen: Der Bau ist das unterirdische Gang- und Kammersystem, der Einstand ein größerer Rückzugs- und Aufenthaltsbereich.

Beim Wildkaninchen ist der Bau deshalb nicht selbst die Liegestelle; erweiterte Räume darin heißen wiederum Kessel. Ein Einstand kann eine Liegestelle enthalten, bezeichnet aber nicht den einzelnen Körperabdruck. Prüfungsüblich sind die artspezifischen Zuordnungen Sasse zum Hasen, Bett zum Schalenwild außer Schwarzwild und Kessel zum Schwarzwild; Lager steht daneben als weniger artspezifische Bezeichnung für eine Liegestelle.

Verwandte Begriffe

Kessel liegen Lagerschnepfe Schwarzwild lagern liegen

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