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schreien
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rotwild vor
Schreien bezeichnet die Brunftrufe von männlichem Rot-, Dam- und Elchwild. Beim Rothirsch gehören dazu Röhren, Orgeln und Knören; der Damhirsch rölt. Für den Elchhirsch ist keine speziellere jagdsprachliche Bezeichnung gebräuchlich.
In der Praxis
Schreien fasst die Brunftrufe von männlichem Rot-, Dam- und Elchwild zusammen. Beim Rotwild bezeichnet melden allgemein das Lautgeben des Brunfthirsches; zu seinen Lauten gehören Röhren, Orgeln und das leisere Knören.
Knören gehört damit zum Rothirsch, nicht zum Damwild. Der Damhirsch gibt einen dumpfen, rülpsenden Laut von sich, und der heißt rölen. Auch der Elchhirsch lässt sich in der Brunft hören, mit weithin tragenden, stöhnenden Rufen; ein eigener, exklusiver Fachausdruck dafür ist nicht gebräuchlich.
Diese Brunftlaute hört man vor allem während der Brunft: beim Rotwild gewöhnlich im September und Oktober, beim Damwild meist anschließend; Beginn und Höhepunkt schwanken regional und mit der Witterung. Für die Prüfung genügt die Zuordnung: Der Rothirsch röhrt, orgelt und knört, der Damhirsch rölt, der Elch schreit. Röhren, Orgeln und Knören sind damit verschiedene Formen des Meldens.
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