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Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde vor
Wild prüft aufmerksam seine Umgebung mit Augen, Nase und Lauschern. Bevor es etwa auf eine Freifläche zieht, sichert es meist ausgiebig; das kurze Innehalten dabei nennt der Jäger Verhoffen.
In der Praxis
Wenn Wild sichert, prüft es seine Umgebung. Es unterbricht, was es gerade tut, hebt oder wendet das Haupt, richtet die Lauscher aus, äugt und nimmt Witterung auf. Dazu gehören eine gespannte Körperhaltung und der wiederholte Wechsel zwischen Äsen und Beobachten.
Nicht dasselbe ist verhoffen. Verhoffen heißt, dass ein zuvor ziehendes oder flüchtendes Stück stehen bleibt; während dieses Halts sichert es meist. Umgekehrt kann ein Stück im Stand sichern, ohne vorher verhofft zu haben. Verhoffen sagt man vor allem beim Haarwild, besonders beim Schalenwild.
Beim Schalenwild außer Schwarzwild heißt das plötzliche Hochnehmen des Hauptes zum anschließenden Sichern Aufwerfen. Auch Federwild kann sichern oder äugen; Einfallen und Aufbaumen bezeichnen dagegen das Niederlassen auf Boden, Wasser oder einem erhöhten Platz. Eine feste Rangfolge der Sinne lässt sich nicht angeben: Welche Wahrnehmung zuerst anschlägt, hängt von Art, Wind und Störung ab. Zur anderen Bedeutung siehe sichern (Waffe).
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