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sprengen
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde, Rehwild vor
Das Wild mit Hilfe eines Jagdgebrauchshundes veranlassen, Bett, Kessel oder Bau zu verlassen. Daneben bezeichnet der Begriff das Treiben der Ricke durch den Bock während der Brunft, das dem Beschlag vorausgeht.
In der Praxis
Im engeren, prüfungsüblichen Sinn sprengt der Erdhund Wild aus dem Bau. Der Ausdruck bezeichnet dabei den Erfolg — das Wild verlässt unter dem Druck der Arbeit den Bau —, nicht schon jedes Verbellen unter der Erde.
Weiter gefasste Wörterbücher kennen ihn auch über der Erde: für das Herausjagen von Schwarzwild aus dem Kessel oder von Wild aus dem Bett, für das Auseinandertreiben einer Hühnerkette, und dafür, dass ein Bock oder Hirsch in der Brunft weibliches Wild sprengt, also treibt.
Prüfungsüblich ist das nicht überall. Im Hundewesen heißen die entsprechenden Arbeiten häufiger stöbern, drücken, hochmachen, herausstoßen oder treiben. Für die Prüfung gilt deshalb: zuerst der Baujagdsinn, die übrigen Bedeutungen ausdrücklich als weiter gefasst oder regional. Die unterschiedlichen Arbeitsweisen des Erdhundes an Fuchs und Dachs werden unter Erdhunde erläutert.
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