Jagdsignale

StartJagdlexikon › D

Jägersprache mit D

30 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.

Dach

Das Rückenteil des Beizvogels

Dachrose

Die dachförmig herabgezogene Rose am Rehgehörn

Dachsschwarte

Das Fell des Dachses

Dachsweiß

Das Fett des Dachses

Dämmerungszahl

Quadratwurzel aus dem Produkt von Objektivdurchmesser und Vergrößerung einer Optik. Der Wert ist lediglich ein Anhaltspunkt für die Verwendbarkeit in der Dämmerung oder nachts.

Decke

Die behaarte Haut des Schalenwildes

dick

Trächtigsein bei Hunden und Haarraubwild

Dickicht

Schwer durchdringbares, dicht verfilztes Gestrüpp, das keinen Einblick gewährt.

Dickung

Ein junger, schon zusammengewachsener Baumbestand

Diehn

Der Oberschenkel des Falken

Dispersion

Durch Zerlegung von weißem Licht in Spektralfarben entstehen besonders im Randbereich von Optik Farbsäume und Farbfehler.

Doppelbüchse

Ein doppelläufiges Gewehr mit gezogenen Läufen, die nebeneinander angeordnet sind. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus zwei Kugelläufen meist unterschiedlicher Kaliber.

Doppelflinte

auch Querflinte - ein Gewehr mit zwei nebeneinander liegenden Schrotläufen.

Doppelkopf

Neben oder unter dem nicht abgeworfenen Geweih des Rot- oder Damhirsches werden neue Spieße geschoben

Doppelkrone

Die Stangen des Rothirschen teilen sich über dem Mittelsproß und bilden je eine Krone mit mindestens drei Enden

doppeln

Beschreibt das Losgehen zweier Schüsse bei einem Doppelgewehr, obwohl nur einmal der Abzug betätigt wurde.

Doppelschaufel

Die Schaufel des Damhirschen ist in zwei Hälften geteilt.

Drall

Die Drehung der Züge im Lauf einer Kugelwaffe

Dreiläufer

Ein junger Hase, der dreiviertel ausgewachsen ist.

Drilling

Ein Gewehr mit zwei nebeneinander angeordneten Flintenläufen und einem darunterliegenden, großkalibrigen Büchsenlauf.

Drossel

Jägersprachlicher Ausdruck für die Luftröhre des Schalenwildes. Der Begriff begegnet vor allem beim Aufbrechen und bei der Arbeit mit Hunden – ein Hund, der Wild an der Kehle zu Boden bringt, zieht es an der Drossel nieder. Nicht zu verwechseln mit dem Singvogel gleichen Namens.

Drosselknopf

Der Kehlkopf des Schalenwildes

drücken

Wild, das sich zu verbergen sucht, um einer Gefahr zu entgehen.

Dublette

Das Erlegen von zwei Stücken Wild mit zwei schnell aufeinanderfolgenden Schüssen

Dünnen

Die Federhosen am Schenkel (Diehn) des Beizfalken

Dünnung

Die Bauchdecke des Schalenwildes

durchbrechen

Wild flüchtet durch die Treiberwehr aus dem Treiben heraus, statt den Schützen zuzulaufen. Häufige Ursachen sind zu weit auseinanderstehende Treiber oder zu viel Unruhe – das Treiben verliert dadurch deutlich an Erfolg.

durchschlagen

Der Wildkörper wird durch die Kraft des Geschosses völlig durchdrungen.

durchschneiden

Gefangenes Raubwild zerreißt oder zerschneidet mit den Fängen die Netze.

durchziehen

Die gefährliche Untugend mancher Schützen bei einer Treibjagd auf Wild zu zielen, wenn es durch die Schützenlinie flüchtet.

Zum Anhören: die App

Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.

Ein Angebot der NCN-NetConsulting GmbH · Datenschutz