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Fernglas
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdoptik, Allgemeine Jagdkunde vor
Ein jagdliches Fernglas ist ein binokulares Beobachtungsinstrument zum Auffinden, Beobachten und sicheren Ansprechen von Wild. Maßgeblich für seine Eignung sind optische Kenngrößen und Abbildungsqualität sowie Gewicht, Ergonomie und die Lichtverhältnisse des vorgesehenen Jagdeinsatzes.
In der Praxis
Bei der Auswahl müssen Vergrößerung, Abmessungen, Gewicht und Bildqualität zum Einsatz passen. Für längere Beobachtungen zählt außerdem, ob das Glas ruhig in den Händen liegt, Augenmuscheln und Bedienelemente gut erreichbar sind und das vollständige Bild ohne Randabschattungen erscheint. Rechenwerte werden in den Einträgen Austrittspupille und Dämmerungszahl hergeleitet und dort in ihrer Aussagekraft eingeordnet.
Ein typisches 8×56 ist auf lichtarme Beobachtung ausgelegt, während ein typisches 10×42 meist kompakter und leichter ist und stärker vergrößert; die konkrete Leistung bleibt modellabhängig. Gebaut wird als Porro- oder Dachkantglas; Augenweite und Dioptrienausgleich werden individuell eingestellt, die Schärfe wird auf die jeweilige Beobachtungsentfernung nachgeführt.
Im Prüfungsstoff sind Beobachtungszweck, Bauform und richtige individuelle Einstellung ebenso wichtig wie das Lesen der Gerätedaten. Sehfeld, Vergrößerung, Dämmerungszahl und Austrittspupille sind eigene Einträge.
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