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Murmeltier

Murmeltier

Das Alpenmurmeltier bewohnt offene alpine Wiesen und Hänge, meist an und oberhalb der Waldgrenze. In der Jägersprache heißen Männchen Bär, Weibchen Katz oder Katze und Junge Affen; die Ohren heißen Gehöre, die Augen Seher. Regional wird das Murmeltier Mankei genannt.

Es lebt in Familiengruppen, die jeweils ein eigenes Revier besetzen; benachbarte Familiengruppen bilden eine Kolonie. Die Tiere legen kurze Fluchtröhren sowie Sommer- und Winterbaue mit Wohn- und Nestkammern an, sogenannten Kesseln. Zum Polstern der Nest- und Winterkessel tragen sie trockenes Pflanzenmaterial ein – das Heuen. Im echten Winterschlaf sinken Körpertemperatur, Atmung und Herzschlag stark ab.

Der als Pfeifen bezeichnete Warnruf kann einzeln oder in Reihen ertönen. Einzelrufe treten häufiger bei Luftgefahr auf, Rufreihen häufiger bei Bodengefahr; eindeutig ist diese Zuordnung jedoch nicht. In Deutschland unterliegt die Art dem Jagdrecht; in Bayern ist für sie keine Jagdzeit festgesetzt, sodass sie ganzjährig geschont ist. In Österreich ist sie in mehreren Bundesländern jagdbar. Die Einzelheiten regelt das jeweilige Landesrecht.

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Verwandte Begriffe

pfeifen Gehöre Mankei Seher heuen Jagdzeit

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