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Seher
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Hasenartige sowie Biber und Bisam, Raubwild, Hörnchen vor
Die Augen von Haarraubwild, Hase, Kaninchen und Murmeltier. Die Jägersprache unterscheidet nach Wildart: Beim Schalenwild heißen die Augen Lichter. Solche Begriffspaare sind klassischer Stoff der Jägerprüfung.
In der Praxis
Seher heißen die Augen von Haarraubwild, Hase, Kaninchen und Murmeltier; beim Schalenwild sind es Lichter. Beim Hasen sitzen sie weit seitlich am Kopf und hoch. Das ergibt ein nahezu rundum reichendes Gesichtsfeld — in der Fachliteratur ist von rund dreihundertsechzig Grad die Rede, doch bleiben kleine blinde Bereiche, und wie weit es reicht, hängt von der Kopfhaltung ab.
Der Preis dafür ist der schmale Bereich, in dem beide Augen zugleich sehen; beim Beutegreifer mit nach vorn gerichteten Augen ist er breiter, was dem räumlichen Sehen zugutekommt. Praktisch heißt das: Ein Hase kann den Jäger meist sehen, ohne den Kopf zu wenden.
Beim Fuchs kommt eine Einrichtung hinzu, die man nachts an der Kirrung sieht: das Tapetum lucidum, eine reflektierende Schicht hinter der Netzhaut, die einfallendes Licht zurückwirft und die Augen im Scheinwerfer aufleuchten lässt.
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