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Raufußhühner

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild vor

Zu den in Deutschland und Österreich heimischen Raufußhühnern zählen Auerhuhn, Birkhuhn, Haselhuhn und Alpenschneehuhn; namensgebend sind ihre befiederten Läufe. Rackelwild ist keine eigene Art, sondern ein Hybrid aus Auer- und Birkwild.

In der Praxis

Zu den Raufußhühnern zählen bei uns vier Arten: Auerhuhn, Birkhuhn, Haselhuhn und Alpenschneehuhn. Das Rackelwild gehört nicht dazu — es ist keine Art, sondern ein Hybrid. Namensgebend sind die befiederten Ständer, die im Winter vor Kälte schützen. Die heutige Schreibung ist Raufußhuhn; die ältere Form mit h nach dem u gilt als überholt.

Ein Kennzeichen trägt einen irreführenden Namen: die Balzstifte. Mit der Balz haben sie nichts zu tun. Es sind Hornfransen, die im Winter an den Zehen wachsen, die Auflagefläche vergrößern wie Schneeschuhe und mit der Mauser wieder abgestoßen werden.

Der Ausdruck Waldhühner meint jagdlich meist die Teilgruppe Auer-, Birk- und Haselhuhn, ist aber kein eindeutiges Taxon. Rechtlich stehen sie unter besonderem Druck: In Deutschland ist für Auer-, Birk- und Haselwild bundesrechtlich keine Jagdzeit festgesetzt, es gilt also ganzjährige Schonzeit; in Österreich regeln es die Länder, teils mit eng begrenzten Ausnahmen nach Art und Geschlecht. Für das Alpenschneehuhn gelten eigene Regeln. In Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie stehen alle vier.

Verwandte Begriffe

Rackelwild Feldhühner Waldhühner Auerhahn

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