Jagdsignale

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stehen

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde, Jagdhunde, Federwild vor

Waldhühner sitzen auf Bäumen, der Jagdgebrauchshund verharrt vor Wild, Beizvögel sitzen auf einem Gegenstand, und weibliches Schalenwild steht, wenn es den Beschlag zulässt. Beim Vorstehhund ist das feste Vorstehen ein prüfungsrelevantes Anlageverhalten.

In der Praxis

Vorstehen ist ein angewölftes Anzeigeverhalten: Der Hund nimmt Wildwitterung auf und verharrt gespannt, oft mit hoch getragenem Kopf, vorgestrecktem Fang und angehobenem Vorderlauf. Entscheidend ist aber nicht die Pose — ein Hund kann auch geduckt oder liegend vorstehen. Entscheidend ist, dass er Standort oder Richtung des Wildes anzeigt, ohne es eigenmächtig hochzumachen.

Namensgebend ist das für die Vorstehhunde: Deutsch-Drahthaar, Deutsch-Kurzhaar und Deutsch-Langhaar, Weimaraner, Großer und Kleiner Münsterländer, Pudelpointer, Griffon, Pointer und Setter. Andere Hunde verharren situativ ebenfalls; zu Vorstehhunden macht sie das nicht.

Sekundieren heißt, dass ein zweiter Hund das Vorstehen des ersten respektiert und ebenfalls verharrt — auch ohne selbst Wildwitterung zu haben. Auslöser ist allein die sichtbare Haltung des Partners. So wird verhindert, dass er das angezeigte Wild herausstößt; in Paar- und Spezialleistungsprüfungen kann Sekundieren ausdrücklich verlangt werden.

Verwandte Begriffe

vorstehen Vorstehhund Schalenwild Waldhühner Beschlag sitzen

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